Haushaltsgeräte: Wäschetrockner bei Warentest: Das Gerät von Miele siegt, aber es gibt eine günstige Alternative

Haushaltsgeräte Wäschetrockner bei Warentest: Das Gerät von Miele siegt, aber es gibt eine günstige Alternative

Die Geräte im Test trocknen alle schranktrocken - der Stromverbrauch unterscheidet sich aber (Symbolfoto)

Die Geräte im Test trocknen alle schranktrocken – der Stromverbrauch unterscheidet sich aber (Symbolfoto)

© RapidEye / Getty Images

Wäschetrockner sind besser als ihr Ruf. Ihre Austauscher verstopfen nicht mehr durch Flusen und der Stromverbrauch ist inzwischen so gering, dass der Trockner effizienter ist als das Trocknen auf der Leine in der Wohnung.

Wäschetrockner sind heute zuverlässige Helfer in vielen Haushalten. Mehr als 17 Millionen von ihnen trocknen in Deutschland mittlerweile die Wäsche. Früher hatten die Geräte den Ruf, wahre Stromfresser zu sein. Das hat sich geändert: Gute Modelle sind heute energieeffizienter als das Aufhängen auf dem Wäscheständer in der Wohnung.

Im aktuellen Test befinden sich acht Trockner in der Klasse von sieben Kilogramm Wäsche. Die Preisspanne reicht von 415 bis zu 800 Euro, rechnet man Stromverbrauch von zehn Jahren Betrieb hinzu, verteuern sich die Geräte. Die Stromkosten erreichen 490 bis 700 Euro. Die Warentester legen auf einen geringeren Stromverbrauch besonders viel Wert, sie sagen: „Stromkosten sind Umweltkosten.“

Unterschiede im Detail

Das Schlusslicht von Sharp braucht bei manchen Programmen die Hälfte mehr Strom als das Sparmodell von Beko. Insgesamt schlagen sich die Maschinen aber ganz gut. Die Warentester bemängeln „Kleinigkeiten“, etwa eine ungenaue Restlaufanzeige und dass die Restfeuchte beim Programm „Bügeltrocken“ bei einige Modellen nicht immer exakt gleich ausfällt. Oder auch, dass die Appsteuerung von Samsung nur wenig Nutzen für den Kunden mit sich bringt. Positiv ist dagegen, dass das klimaschädliche Kältemittel R 134a ausgemustert wird, es wird bei den Testgeräten nur noch von Samsung verwendet. Das war beim letzten Test im Jahr 219 noch ganz anders.

Allround-Sieger von Miele 

Die Warentester empfehlen die zwei Geräte, die mit der Note „Gut“ abgeschnitten haben. Testsieger wurde der Miele TEB155WP für 820 Euro. Beim Trocknen und in der Handhabung schneidet er am besten ab. Die Stiftung schreibt: „Einen Trockner aussuchen – kein Problem nach diesem Test: Wer nicht aufs Geld achten muss, nimmt einfach den Miele.“ Ebenfalls gut und sparsamstes Gerät in Sachen Stromverbrauch ist der Beko DE744RX1. Er kostet außerdem nur 515 Euro. Wegen des geringen Stromverbrauchs ist er das günstigste Gerät gemessen über zehn Jahre im Test.

Flusenproblem gelöst

Neben dem eigentlichen Vergleichstest rät die Stiftung dringend dazu, den Ablaufschlauch für das Wasser an den Abfluss anzuschließen. So erspart man sich das Jonglieren mit der vollen Auffangschale. Neben dem höheren Stromverbrauch hatte die erste Generation von energiesparenden Trocknern mit Wärmepumpe ein großes Problem mit den Wäscheflusen: Bei vielen Geräten setzten sich die Wärmepumpen trotz regelmäßiger Reinigung mit Flusen zu, nach wenigen Jahren waren die Geräte defekt. Eine große Kundenumfrage der Warentester von Anfang 2019 zeigte aber, dass diese Zeiten vorbei sind. Dennoch arbeiten auch neuere Geräte nicht absolut zuverlässig. 16 Prozent der Besitzer von Trocknern im Alter zwischen zwei und acht Jahre klagten bei der Umfrage über Probleme. Bei einem Altersdurchschnitt von fünf Jahren ist das keine geringe Fehlerquote. Besonders unproblematisch waren die Geräte von Miele mit neun Prozent und die von Beko mit zehn Prozent Fehlerquote.

Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr bei test.de

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