Video: Hinweise auf Abrechnungsbetrug in Corona-Testcentern

Video Hinweise auf Abrechnungsbetrug in Corona-Testcentern

HINWEIS: Sie erhalten diesen Beitrag ohne Sprechertext. FRAGE EINES JOURNALISTEN: “Wir sehen trotz sinkender Inzidenzen deutschlandweit eine große Zunahme von Corona-Test-Zentren. Und jetzt gibt’s Hinweise darauf, dass dort bei den Abrechnungen betrogen wird oder dass zumindest sehr leicht sein könnte, dass dort betrogen wird.” O-TON SPRECHER DES BUNDESGESUNDHEITSMINISTERIUMS, SEBASTIAN GÜLDE “Also wenn die Menge der abgerechneten Leistungen, die der bestellten Test Kitts übersteigt, dann kann man schon davon ausgehen, dass da etwas in diesen Abrechnungen nicht stimmt. Und insofern gibt es dann auch für die Kassenärztlichen Vereinigungen die Möglichkeit, diese Rechnungen dann auf Plausibilität zu prüfen.” O-TON SPRECHER DES BUNDESGESUNDHEITSMINISTERIUMS, SEBASTIAN GÜLDE “Abrechnungsbetrug selbst, das ist ein Straftatbestand. Und die Kassenärztlichen Vereinigungen, die prüfen auch die Rechnungen auf Plausibilität. Und nochmal: Es kann auch im Anschluss tatsächlich auch noch zur anschließenden Plausibilitätsprüfung kommen.” O-TON SPRECHER DES BUNDESGESUNDHEITSMINISTERIUMS, SEBASTIAN GÜLDE “Wir haben auch von solchen Stichproben erfahren, aber es gibt jetzt keine Berichtspflicht gegenüber dem Gesundheitsministerium über diese Rechnungsprüfung.” FRAGE EINES JOURNALISTEN: “Wie wurde der Betrag von 18 Euro pro Test festgelegt und sind 6 Euro für das Material nicht viel zu hoch angesetzt?” O-TON SPRECHER DES BUNDESGESUNDHEITSMINISTERIUMS, SEBASTIAN GÜLDE “Also die Entscheidung für die einzelnen Vergütungen, die ist, muss jetzt ehrlich gesagt nochmal überlegen, wann die getroffen wurde, ist jetzt aber schon einige Monate her, und das erfolgte natürlich auch vor dem Hinblick, dass man ein recht niedrigschwelligen Zugang schaffen wollte. Also man wollte natürlich halt eben auch entsprechend viele Testmöglichkeiten schaffen.”

Mehr

Auf Fragen über einen möglichen Abrechnungsbetrug in privaten Corona-Teststellen hat das Bundesgesundheitsministerium auf nachträgliche Kontrollen hingewiesen.

Posts aus derselben Kategorie: