Serien-Star: Er spielte den Kultagenten “MacGyver”: So sieht Richard Dean Anderson heute aus

Einmal den Star seiner Kindheit treffen: Auf der Messe Comic Con in Stuttgart war das am Wochenende möglich. Mit dabei: Serienheld Richard Dean Anderson. Richard wer? Vielen dürfte er nur unter seinem damaligen Rollennamen bekannt sein: Angus MacGyver. In sieben Staffeln verkörperte er von 1985 bis 1992 den Agenten der sogenannten Phoenix Foundation. Inzwischen ist Anderson 69 Jahre alt. Hätten sie ihn erkannt?

70 Euro für ein Selfie mit Anderson

Die blond gelockte Vokuhila-Frisur von damals ist Geschichte. Anderson ist ergraut, trägt die Haare jetzt kurz und hat ein paar Pfunde zugelegt. Doch an seinen Augen und seinem Lächeln erkennt man noch immer den MacGyver von früher. Vor dem Stand, an dem Anderson am Wochenende Autogramme schrieb und Selfies mit Fans machte, bildeten sich lange Schlangen. Und das, obwohl die Nähe zum einstigen Serienstar seinen Preis hatte.

MacGyver

Anderson 1994 als “MacGyver” im Fernsehfilm “MacGuyver – Endstation Hölle”

Stolze 70 Euro riefen die Veranstalter für ein gemeinsames Selfie auf. Ein Autogramm war für 65 Euro zu haben. Der Eintritt von 29 Euro für eine Tageskarte kommt noch dazu. Ein teurer Spaß. Doch die Comic-Con-Besucher sind das bereits gewohnt. Dass für Autogramme und Fotos bezahlt werden muss, ist Teil des Messekonzeptes. 

Anderson stolz auf MacGyver

Anderson äußerte sich auch zum Kultstatus der Serie. “Viele machen mich dafür verantwortlich, dass sie Wissenschaftler geworden sind”, sagte er mit Stolz. In der Serie löste MacGyver mit naturwissenschaftlichem Wissen und Alltagsgegenständen unlösbar erscheinende Probleme. Zu seinen wichtigsten Utensilien zählten: Schweizer Taschenmesser, Kaugummi, Klebeband und Schokolade. “Es fällt mir schwer zu glauben, dass eine Fernsehsendung jemanden als Kind oder Jugendlichen motivieren kann, einen bestimmten Lebensweg zu verfolgen. Vor allem wenn dieser so viel Hingabe verlangt.” Doch aus vielen Fans von einst seien Ärzte oder auch Physiker geworden, erklärte Anderson.

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