News von heute: Ölpest vor der kalifornischen Küste weitet sich aus

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Die News von heute im stern-Ticker.

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Die News von heute im stern-Ticker:  

13.29 Uhr: Rechtsextremisten nehmen Einfluss auf Anti-Corona-Proteste

Sachsen-Anhalts Verfassungsschützer beobachten eine verstärkte Einflussnahme von Rechtsextremisten bei Anti-Corona-Protesten. Mehrere rechtsextremistische Protagonisten und Organisationen hätten dazu aufgerufen, sich an Demonstrationen gegen staatliche Eindämmungsmaßnahmen zu beteiligen und so auch außerhalb der rechtsextremistischen Szene in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen. Das geht aus dem in Magdeburg vorgelegten Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2020 hervor.

„Seit Beginn der Corona-Pandemie zeigt sich, dass Verfassungsfeinde die damit verbundenen Ängste und Sorgen der Menschen für eigene Zwecke missbrauchen, um die Spaltung der Gesellschaft gerade in unsicheren Zeiten voranzutreiben“, sagte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU). Insgesamt beziffert der Verfassungsschutz das extremistische Personenpotenzial in Sachsen Anhalt auf 2970.

12.58 Uhr: Französischer Häftling nimmt zwei Gefängniswärter als Geisel

In einem französischen Hochsicherheitsgefängnis in der Normandie hat ein Häftling zwei Wärter als Geisel genommen. Zunächst habe der Mann die Beamten am Morgen in der Haftanstalt Condé-sur-Sarthe angegriffen und einen von ihnen am Auge verletzt, teilte das Justizministerium in Paris mit. Danach habe er die beiden als Geisel genommen. Mit dem Häftling werde verhandelt, ein Kriseninterventionsteam habe sich auf den Weg zu dem Gefängnis gemacht. Wie die Zeitung „Libération“ berichtete, befand sich der Häftling erst seit gut zwei Wochen in dem Gefängnis.

12.55 Uhr: Mann bei Suche nach Fischködern in Indonesien von Krokodil getötet

Auf der Suche nach Fischködern ist ein junger Mann auf der indonesischen Insel Sumatra von einem Krokodil angefallen und getötet worden. Der 23-Jährige habe in der Provinz Riau an einem Flussufer nach Würmern gesucht, als das Reptil ihn ins Wasser gezogen habe, sagte Rio Putra von den örtlichen Rettungsdiensten. Die Leiche sei mittlerweile gefunden worden. „Sein Körper war intakt, aber die Bisse des Krokodils waren sichtbar“, so Putra. Krokodil-Angriffe in der Region seien keine Seltenheit, in den Gewässern lebten zahlreiche Exemplare.

12.31 Uhr: Philippinen: Sohn von Ex-Diktator Marcos will Präsident werden

Auf den Philippinen will sich im kommenden Jahr auch der Sohn des früheren Diktators Ferdinand Marcos (1917-1989) um das Präsidentenamt bewerben. Ferdinand Marcos Jr., der unter dem Spitznamen Bongbong bekannt ist, kündigte an, den Inselstaat vereinen und die Corona-Krise bekämpfen zu wollen. „Wir müssen uns der Herausforderung gemeinsam, als ein Land, als ein Volk stellen“, sagte der 64-Jährige. „Deshalb gebe ich heute meine Absicht bekannt, bei den bevorstehenden Wahlen im Mai 2022 für die Präsidentschaft der Philippinen zu kandidieren.“

12.21 Uhr: Amtsrichterin soll Akten manipuliert haben: Teilgeständnis

Gefälschte Verhandlungsprotokolle, rückdatierte Urteile und Akten, die zu Hause im Keller versteckt wurden: Die Staatsanwaltschaft Hagen erhebt schwere Vorwürfe gegen eine Richterin am Amtsgericht Lüdenscheid. Die 37 Jahre alte Juristin muss sich unter anderem wegen Rechtsbeugung und Urkundenfälschung vor dem Hagener Landgericht verantworten. Zu Prozessbeginn legte die Angeklagte ein Teilgeständnis ab. Der Prozess soll noch bis Mitte November dauern. 

Die 37-Jährige räumte ein, ab 2018 mehrere Strafsachen oder familienrechtliche Angelegenheiten irgendwann einfach nicht mehr bearbeitet zu haben. Stattdessen habe sie die Akten einfach mit nach Hause genommen und schließlich im Keller in einem Umzugskarton gelagert.

12.12 Uhr: „The Wave“ gewinnt Deutschen Musical-Theater-Preis 2021

Das Musical „The Wave“ (Die Welle) vom Landestheater Linz in Österreich hat den Deutschen Musical-Theater-Preis 2021 gleich in mehreren Kategorien gewonnen. „The Wave“ nach dem gleichnamigen Buch und Film über das Sozialexperiment eines Lehrers zu faschistischen Bewegungen wurde als Bestes Musical, sowie in den Kategorien Beste Komposition und Bestes Buch (Or Matias), Beste Regie (Christoph Drewitz) und Bester Darsteller in einer Hauptrolle (Lukas Sandmann) ausgezeichnet, teilte die Deutsche Musical Akademie mit.

11.58 Uhr: Physik-Nobelpreis für drei Klimamodellierer – ein Deutscher dabei

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an den Deutschen Klaus Hasselmann, Syukuro Manabe (USA) und den Italiener Giorgio Parisi für physikalische Modelle zum Erdklima. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit.

11.53 Uhr. 17-Jähriger stürzt mit Traktor Hang hinab – tödlich verletzt

Bei einem Unfall mit einem Traktorgespann ist in Nordwestmecklenburg der 17 Jahre alte Traktorfahrer getötet worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, stürzte der Traktor samt Maishänger am Montagabend bei Mallentin in der Nähe von Lübeck eine Böschung hinab. Dabei sei der 17-Jährige herausgeschleudert, vom Traktor überrollt und tödlich verletzt worden. Passanten entdeckten den Unfall erst so spät, dass dem Verunglückten nicht mehr geholfen werden konnte.

11.48 Uhr: Verletzte bei Kollision von Schulbus an finnischem Bahnübergang

In Finnland ist ein mit Schulkindern besetzter Bus an einem Bahnübergang mit einem Zug kollidiert. Der zuständige Rettungsdienst sprach am Morgen zunächst von zwölf verletzten Menschen, zehn leicht und zwei schwerer. Der Rundfunksender Yle berichtete später, sieben Schüler seien ins Krankenhaus und ein Gesundheitszentrum gekommen, auch der Busfahrer musste behandelt werden. In Lebensgefahr schwebte demnach niemand. Der Unfall ereignete sich in dem westfinnischen Ort Kaskinen rund 300 Kilometer nordwestlich von Helsinki.

11.33 Uhr: Angeklagter in Heidelberger Paketbombenprozess auf freiem Fuß

Der Angeklagte im Heidelberger Prozess um drei Paketbomben, von denen zwei im Februar bei den Firmen Lidl und Wild explodierten, ist wieder auf freiem Fuß. Wie eine Sprecherin des Heidelberger Landgerichts bestätigte, steht der angeklagte Rentner nicht mehr unter dringendem Tatverdacht. Zu dieser Überzeugung war das Gericht demnach nach zwei Gutachten gekommen, die noch nicht in den Prozess eingeführt wurden. Der Haftbefehl gegen den Mann sei aber trotzdem sofort aufgehoben worden, teilte die Sprecherin mit. Er hatte bereits sieben Monate in Untersuchungshaft verbracht.

11.30 Uhr: Prozess um in Auto gefundene Leiche in Fulda begonnen

Vor dem Landgericht Fulda hat der Prozess um eine in einem Auto gefundene Leiche begonnen. Ein 38-Jähriger muss sich wegen Mordes verantworten. Der Angeklagte soll laut Staatsanwaltschaft seinen ehemaligen Freund auf seinem Weg zur Arbeit in Fulda aus Eifersucht erschossen haben.

Er soll dem Opfer am frühen Morgen des 15. Februars 2021 vor seiner Wohnung aufgelauert und durch die geschlossene Scheibe der Fahrertür drei gezielte Schüsse auf ihn abgegeben haben. Zwei davon verfehlten den 41-Jährigen, der dritte traf ihn in der linken Gesichtshälfte und drang in den Schädel ein.

11.15 Uhr: Russisches Filmteam startet mit Sojus-Rakete zur Raumstation ISS

Erstmals in der Geschichte der Raumfahrt ist ein Filmteam zur Raumstation ISS aufgebrochen. Die russische Schauspielerin Julia Peressild und der Regisseur Klim Schipenko starteten planmäßig vom Weltraumbahnhof Baikonur in der Steppe von Kasachstan in Zentralasien.

Livebilder der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos und des Staatsfernsehens zeigten, wie die Sojus-Rakete bei Sonnenschein in den wolkenlosen Himmel aufstieg. „Alles läuft normal“, hieß es aus der Flugleitzentrale. Nach mehr als drei Minuten erreichte die Rakete die Erdumlaufbahn. Zu sehen war zudem die Besatzung in der Raumkapsel. Am Boden verfolgten Schaulustige und Roskosmos-Mitarbeiter den Start.

11.03 Uhr: „Pandora Papers“: Staatsanwaltschaft in Montenegro ermittelt

Die Sonderstaatsanwaltschaft in Montenegro hat infolge der Enthüllungen der „Pandora Papers“ Vorermittlungen eingeleitet. Die Dokumente betreffen auch das kleine Balkanland und seinen Präsidenten Milo Djukanovic. „Die Sonderstaatsanwaltschaft unternimmt alle Maßnahmen und Handlungen im Rahmen ihrer Zuständigkeit, die nötig sind, um die Sachverhaltslage aufzuklären“, teilte die Behörde in Podgorica mit. Nähere Angaben machte sie nicht. Hunderte Politiker, Amtsträger, Firmenvorstände und Spitzensportler in aller Welt sollen jahrelang Finanzdienstleister genutzt haben, um ihre Vermögen und Wertgegenstände zu verstecken.

10.55 Uhr: Studie – 330.000 Missbrauchsopfer in katholischer Kirche in Frankreich

In der katholischen Kirche in Frankreich sind seit den 1950er Jahren nach Hochrechnungen einer Untersuchungskommission 216.000 Kinder und Jugendliche Opfer von sexuellem Missbrauch geworden. Unter Einbeziehung der von der Kirche betriebenen Einrichtungen werde von 330.000 Opfern ausgegangen, sagte der Präsident der Unabhängigen Missbrauchskommission in der Kirche (CIASE), Jean-Marc Sauvé, in Paris. 80 Prozent der Opfer seien Jungen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren gewesen, 20 Prozent Mädchen unterschiedlicher Altersgruppen. Bei den Taten habe es sich in fast einem Drittel der Fälle um Vergewaltigungen gehandelt.

10.51 Uhr: Rauch an ICE: Kölner Hauptbahnhof vorübergehend gesperrt

Der Kölner Hauptbahnhof ist am Morgen für etwa 20 Minuten gesperrt worden, weil es an einem aus Aachen kommenden ICE zu einer Rauchentwicklung gekommen war. Der ICE hielt kurz vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof an. Die alarmierte Feuerwehr stellte nach Angaben eines Sprechers Rauch unter dem hintersten Waggon des Zuges fest. „Das wurde abgelöscht“, sagte der Sprecher. Die Reisenden hätten den Zug über den vorderen Teil des Zuges verlassen können. Niemand sei verletzt worden. Anschließend habe man den Zug zur weiteren Untersuchung zu einem Betriebsbahnhof der Deutschen Bahn gebracht.

10.40 Uhr: 39-Jähriger stirbt nach Taser-Einsatz der Polizei

Ein von der Polizei überwältigter Mann aus Garbsen bei Hannover ist noch am gleichen Tag in einer Klinik gestorben. Bei dem Einsatz am frühen Freitagmorgen hatten Spezialkräfte der Polizei nach Behördenangaben einen sogenannten Taser eingesetzt. Taser sind Elektroschocker, die eine kurzzeitige Lähmung im Nervensystem verursachen. Aus den Geräten fliegen Pfeilelektroden in den Körper des Angreifers, an daran befestigten Kabeln werden anschließend Stromimpulse abgegeben. „Es gab eine Bedrohungslage“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover. Die Ursache für den Tod des 39-Jährigen solle jetzt eine Obduktion klären.

10.34 Uhr: Forscher finden in Jerusalem antike Privattoilette

Archäologen haben in Jerusalem eine rund 2700 Jahre alte Privattoilette gefunden. Das stille Örtchen sei Teil eines prächtigen königlichen Anwesens aus dem siebten Jahrhundert vor Christus gewesen, teilte Israels Altertumsbehörde mit. Die Toilette ist ein quadratischer Block aus Kalkstein mit einem Loch in der Mitte. Darunter liegt eine aus dem Felsen gehauene Klärgrube, ähnlich wie bei einem Plumpsklo.

Nach Angaben des Ausgrabungsleiters Jaakov Billig handelt es sich um einen sehr seltenen antiken Fund. „Nur die Reichen konnten sich Toiletten leisten“, sagte Billig. Eli Eskosido, Leiter der Altertumsbehörde, sagte dazu: „Es ist faszinierend zu sehen, wie etwas heute für uns so Alltägliches wie eine Toilette zur Zeit der Könige von Judäa ein Luxusgegenstand war.“

10.04 Uhr: 216.000 Missbrauchsopfer in der katholischen Kirche Frankreichs

Etwa 216.000 Minderjährige sind seit 1950 Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche in Frankreich geworden. Das teilte eine unabhängige Untersuchungskommission in Paris mit. Der Bericht wurde der Bischofskonferenz übergeben.

9.50 Uhr: Umwelthilfe reicht Klimaklage gegen Energie-Konzern Wintershall Dea ein

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat beim Landgericht Kassel eine Klage gegen den Kasseler Energiekonzern Wintershell Dea eingereicht. Zuvor habe es der Öl- und Gas-Konzern abgelehnt, sich zur Einhaltung eines CO2-Budgets auf Basis der Pariser Klimaziele zu verpflichten, erklärte die DUH. Der Konzern plane im Gegenteil eine Ausweitung seiner Erdöl- und Gasproduktion. Die DUH beruft sich in ihrer Klage auf das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts.

8.32 Uhr: Özdemir und Trittin hinterfragen Verhandlungsfähigkeit der Union

Die Grünen-Politiker Cem Özdemir und Jürgen Trittin haben vor dem Sondierungsgespräch mit der Union Zweifel an deren Verhandlungsfähigkeit geäußert. Dass aus dem Treffen von Union und FDP am Sonntag bereits Ergebnisse durchgesickert seien, sei nicht gerade ein Vertrauensbeweis und ein „Zeichen für interne Führungsprobleme“, sagte Özdemir in der Sendung „RTL Direkt“. Das sei ein Signal, dass die Union ein massives Problem habe.

Trittin sagte: „Der entscheidende Punkt am heutigen Tag wird sein, ob eigentlich die CDU willens und fähig ist, überhaupt solche Verhandlungen und entsprechende Vereinbarungen zu treffen.“ Einen monatelangen Klärungsprozess „kann sich Deutschland schlicht und ergreifend nicht leisten“, erklärte er im Deutschlandfunk. 

7.24 Uhr: Facebook – Konfigurationsfehler war Grund für Ausfall

Der stundenlange Ausfall von Facebook, WhatsApp und Instagram wurde dem Online-Netzwerk zufolge durch eine fehlerhafte Änderung der Netzwerk-Konfiguration ausgelöst. Der Fehler sei auf den Routern passiert, die den Datenverkehr zwischen Facebooks Rechenzentren koordinierten, hieß es in einem Blogeintrag. Als Folge sei die Kommunikation zwischen den Rechenzentren unterbrochen worden. Dies habe zum Ausfall der Dienste geführt.

6.25 Uhr: Schwerer Unfall auf dem Nürburgring – ein Toter, sieben Verletzte

Bei einem Unfall auf dem Nürburgring ist ein Autofahrer ums Leben gekommen, sieben Menschen wurden zudem verletzt. Nach Angaben der Polizei starb der Autofahrer, als er am Montag auf ein stehendes Abschleppfahrzeug auffuhr. In den Wagen seien danach weitere Fahrzeuge gekracht. Es gebe zwei Schwerverletzte und fünf Leichtverletzte. Nach Angaben der Polizei Adenau ereignete sich der Unfall bei einer touristischen Fahrt auf der berühmten Rennstrecke in Rheinland-Pfalz.

5.56 Uhr: Kerze löste Brand auf Insel vor Honduras aus

Ein Großbrand auf der kleinen honduranischen Karibikinsel Guanaja am Wochenende ist aus Versehen mit einer Kerze ausgelöst worden. Das teilte die Zivilschutzbehörde des mittelamerikanischen Landes, Copeco, mit. Das Feuer war in der Nacht zum Samstag ausgebrochen. Copeco zufolge wurden 136 Häuser beschädigt, 600 Familien seien betroffen. Auf der Insel, die etwa 70 Kilometer vor der Küste von Honduras liegt, leben rund 5000 Menschen. Viele mussten sich in Booten in Sicherheit bringen. Es gab auch mehrere Verletzte. Bilder zeigten fast die gesamte pittoreske Insel von dunklem Rauch umhüllt.

5.46 Uhr: „Pandora Papers“ – Chiles Präsident betreibt Schadensbegrenzung

Der chilenische Präsident Sebastián Piñera hat nach den Veröffentlichungen aus den „Pandora Papers“ die Beteiligung an Geschäften mit einem umstrittenen Bergbauprojekt im Norden Chiles auf den Virgin Islands von sich gewiesen. „Über den Verkauf von ‚Minera Dominga‘ 2010 bin ich weder informiert noch dabei konsultiert worden“, sagte Piñera, einer der reichsten Männer des südamerikanischen Landes, in einer Pressekonferenz. Die Fakten in den Berichten seien nicht neu. „Sie wurden 2017 öffentlich bekannt, von der Staatsanwaltschaft untersucht und von den Gerichten 2017 aufgeklärt.“ Demnach lag keine Straftat vor.

5.39 Uhr: Australischer Bundesstaat Victoria meldet nationalen Corona-Rekord

Die Corona-Zahlen im australischen Bundesstaat Victoria steigen trotz eines seit zwei Monaten andauernden Lockdowns weiter und haben einen neuen Höchstwert erreicht. Die Behörden in der Region mit der Metropole Melbourne meldeten 1763 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie, und mehr als jemals in einem anderen australischen Bundesstaat oder Territorium verzeichnet worden waren. 

Derzeit lägen mehr als 500 Einwohner Victorias in Verbindung mit Covid-19 in Krankenhäusern, davon rund 100 auf der Intensivstation, sagte Regionalpremier Daniel Andrews. 66 Prozent der Patienten seien nicht geimpft, 28 Prozent hätten eine Impfdosis erhalten und sechs Prozent seien vollständig geimpft.

5.30 Uhr: Afghanistan-Einsatz kostete mehr als 17,3 Milliarden Euro

Der 20 Jahre dauernde Einsatz deutscher Soldaten und Entwicklungshelfer in Afghanistan hat nach Angaben der Bundesregierung mehr als 17,3 Milliarden Euro gekostet. Den weitaus größten Posten machte dabei das Militär aus. „Für die Beteiligung der Bundeswehr an den Einsätzen ‚International Security Assistance Force‘ (ISAF), ‚Operation Enduring Freedom‘ (OEF) und der ‚Resolute Support Mission‘ (RSM) in Afghanistan wurden durch den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung von 2001 bis zum 31. August 2021 insgesamt rund 12,3 Milliarden Euro an einsatzbedingten Zusatzausgaben geleistet“, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Die Antwort lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

3.15 Uhr: Ölpest vor der kalifornischen Küste weitet sich aus

Die Ölpest vor der Küste Südkaliforniens hat weitere Strände verschmutzt. Die Reinigungsarbeiten dauern an, nachdem seit Samstag aus einer Leck geschlagenen Pipeline mehr als 475.000 Liter Öl ausgetreten waren. Der Küstenwache zufolge wird der Ölteppich mit Hilfe von Schiffen eingegrenzt und von der Oberfläche abgeschöpft. Einsatzteams legten Barrieren aus, um bedrohte Feuchtgebiete vor der Verseuchung zu schützen.

Auch in dem beliebten Strandort Laguna Beach wurden nun die Strände für Besucher gesperrt. Im nördlich angrenzenden Huntington Beach waren Schwimmer, Surfer und Spaziergänger schon am Sonntag aufgefordert worden, das Strandgebiet zu verlassen.

2 Uhr: Lehrerverband fordert einheitliche Corona-Regelungen

Der Deutsche Lehrerverband hat ein Ende der unterschiedlichen Corona-Regelungen an Schulen gefordert. Vor der Tagung der Kultusministerkonferenz Ende der Woche forderte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger in der „Rheinischen Post“ einheitliche Kriterien für Testungen, Maskenpflicht und den erforderlichen Mindestabstand in Schulen bei stark steigenden Inzidenzen. Ebenso müssten die Infektions- und Quarantänezahlen wöchentlich bundesweit erfasst werden. „Das größte Ärgernis für uns als Lehrerverband ist die Tatsache, dass bei den Corona-Maßnahmen derzeit wieder ein Rückfall in die wildeste Kleinstaaterei stattgefunden hat“, sagte Meidinger der Zeitung.

Kurswechsel in der Pandemie Weitere Bundesländer lockern Maskenpflicht an Schulen

1.44 Uhr: Biden – Zusammenarbeit zwischen USA und EU im Indopazifik wichtig

US-Präsident Joe Biden hat die Europäische Union in einem Telefonat mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen als „fundamentalen Partner“ gewürdigt. Nach Angaben des Weißen Hauses betonte Biden die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit beider Seiten im indopazifischen Raum. Der US-Präsident und von der Leyen sprachen außerdem über die Bewältigung der Klimakrise mit Blick auf den Klimagipfel in Glasgow Ende des Monats. Beide tauschten sich auch über die erste Sitzung des neuen europäisch-amerikanischen Handels- und Technologierates in der vergangenen Woche aus. Biden habe zudem betont, wie wichtig gleiche Wettbewerbsbedingungen im internationalen Steuersystem seien, hieß es in Washington.

0.14 Uhr: Althusmann hält Unions-Regierungsbeteiligung für unwahrscheinlich

Der niedersächsische CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann rechnet nach dem Wahldebakel seiner Partei bei der Bundestagswahl nicht mit einer Regierungsbeteiligung der Union. „Unabhängig von einer eher unwahrscheinlichen Regierungsbeteiligung“ müsse der Erneuerungsprozess der CDU noch in diesem Jahr starten, forderte Althusmann in der Zeitung „Welt“. Er sprach sich zudem für eine breitere Einbindung der Parteimitglieder bei „wichtigen personellen Entscheidungen und inhaltlichen Positionen“ aus.

0.04 Uhr: Facebook-Dienste gehen wieder online

Facebook scheint seinen großen Ausfall nach rund sechs Stunden in den Griff zu bekommen. Kurz vor Mitternacht deutscher Zeit berichteten immer mehr Nutzer, dass die Dienste des weltgrößten Online-Netzwerks für sie wieder funktionieren. Dass sie nicht für alle auf einmal ansprangen, ist nicht ungewöhnlich. Zuvor hatte die „New York Times“ berichtet, Facebook habe zwischenzeitlich ein Mitarbeiter-Team für einen „manuellen Reset“ der Server in sein Rechenzentrum im kalifornischen Santa Clara schicken müssen.

Am Montag waren neben der Plattform des Online-Netzwerks auch die zum Facebook-Konzern gehörenden Dienste WhatsApp und Instagram ausgefallen.

fs / rw DPA AFP

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