News von heute: Nach Prügelattacke: Junger Niederländer auf Mallorca gestorben – Verdächtige mit Haftbefehl gesucht

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Die News von heute im stern-Ticker.

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Die News von heute im stern-Ticker: 

12 Uhr: Merkel besucht von Hochwasser getroffene Stadt Bad Münstereifel

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist zu einem Treffen mit Betroffenen der Hochwasserkatastrophe im nordrhein-westfälischen Bad Münstereifel eingetroffen. Zwei Tage nach ihrem Besuch in Rheinland-Pfalz wollte sich Merkel mit Helferinnen und Helfern sowie Bürgerinnen und Bürgern über die Lage nach der Katastrophe austauschen. Die Kanzlerin wird bei ihrem Besuch von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) begleitet. Sie wollte sich auch mit der Bürgermeisterin von Bad Münstereifel, Sabine Preiser-Marian (CDU), sowie Landrat Markus Ramers (SPD) austauschen.

11.50 Uhr: Michael Müller: Lehren ziehen aus gescheitertem Hitler-Attentat

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat die Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944 gegen das NS-Regime gewürdigt. Am 77. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler verwies der SPD-Politiker darauf, dass der Aufstand von Wehrmachtsoffizieren zwar seinerzeit gescheitert sei. “Dennoch ist der Versuch von Attentat und Aufstand ein Vorgang von allergrößtem moralischen Gewicht und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück zu Freiheit und Selbstachtung.”

11.39 Uhr: 60 Prozent der Bundesbürger mindestens einmal gegen Corona geimpft

In Deutschland sind inzwischen 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger mindestens einmal gegen das Corona-Virus geimpft. Dies sei ein “wichtiger Meilenstein”, schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter. Mindestens einmal geimpft sind demnach 49,9 Millionen Menschen. Den vollen Impfschutz haben inzwischen 38,8 Millionen Menschen, das sind laut Spahn 46,7 Prozent. “Für einen sicheren Herbst und Winter brauchen wir allerdings noch mehr, die mitmachen und so sich und andere schützen”, sagte Spahn.

11.38 Uhr: Fast die Hälfte der Australier im Lockdown: Auch Adelaide macht dicht

Nach den Metropolen Sydney und Melbourne geht auch der australische Bundesstaat South Australia mit der Großstadt Adelaide in einen strengen Corona-Lockdown. Seit 18 Uhr dürfen die Bürger nur noch unter bestimmten Bedingungen das Haus verlassen, etwa um einzukaufen oder zur Arbeit zu gehen. Insgesamt befinden sich nun fast 14 der 25 Millionen Australier im Lockdown, wie die Nachrichtenagentur AAP berichtete.

Die Einschränkungen sollen zunächst für sieben Tage gelten, kündigte die Regionalregierung an. Besucher dürfen nicht mehr empfangen werden. Restaurants müssen schließen, Speisen dürfen nur noch abgeholt werden. Vorausgegangen waren mehrere Neuinfektionen mit der hoch ansteckenden Delta-Variante in Adelaide.

11.34 Uhr: Junger Spanier gab sich als Emissär des Königs aus: Drei Jahre Haft

Ein junger Spanier ist zu drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er sich als Gesandter des spanischen Königs Felipe VI. und der Regierung ausgegeben hat. Der junge Mann, der von spanischen Medien auch “Kleiner Nicolás” genannt wird, hatte demnach 2014 behauptet, er sei der Verbindungsmann zwischen dem Königshaus und der spanischen Regierung und sich so ein Mittagessen mit einem wichtigen Unternehmer erschlichen, teilte das Landgericht in Madrid mit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es ist bereits die zweite Haftstrafe für den 27-Jährigen, gegen ihn sind weitere Verfahren anhängig. Nach Schätzung von Medien drohen ihm insgesamt bis zu 30 Jahre Haft.

11.23 Uhr: Kinder und Jugendliche inszenieren per Notruf angeblichen Amoklauf in Kiel

Mehrere Kinder und Jugendliche haben im schleswig-holsteinischen Kiel über Notruf einen angeblichen Amoklauf inszeniert und damit beinahe einen großen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei berichtete, wählten die vier Jungen im Alter von 13 bis 15 Jahren am Sonntag aus einer Telefonzelle die Notrufnummer 110. Sie spielten dabei ein Smartphonevideo mit Schussgeräuschen ab und simulierten menschliche Schreie.

Laut Polizei mussten die Beamten in der Kieler Einsatzzentrale von einem Ernstfall ausgehen, diese trafen deshalb bereits Vorbereitungen für einen Großeinsatz in der Innenstadt. Allerdings befand sich zufällig ein Streifenwagen ganz in der Nähe der Telefonzelle. Die Besatzung klärte die Lage schnell und machte die Gruppe ausfindig.

11.09 Uhr: Bus bietet Corona-Impfungen im Ahrtal an

Aus Sorge vor einer Ausbreitung der Corona-Pandemie im Katastrophengebiet haben Landesregierung und Kreisverwaltung im Ahrtal einen Impfbus gestartet. Ohne Anmeldung für einen Termin können sich Bewohner der Region dort impfen lassen, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. In dem Bus gibt es auch die Möglichkeit zu Corona-Schnelltests. Impfen und Testen seien die beiden wichtigsten Vorkehrungen gegen eine Zunahme von Infektionen, sagte ein Sprecher des Ministeriums. “Angesichts einer Infrastruktur, die so schwer beschädigt ist, ist die Gefahr da.”

11.03 Uhr: Korruptionsverfahren gegen Südafrikas Ex-Präsidenten Zuma verschoben

Das Korruptionsverfahren gegen den inhaftierten ehemaligen Präsidenten Südafrikas Jacob Zuma verschiebt sich um drei Wochen. Das Oberlandesgericht der Stadt Pietermaritzburg gab einem Antrag der Anwälte Zumas statt. Sie hatten argumentiert, dass bei dem geplanten Online-Verfahren direkte Absprachen mit ihrem Mandanten unmöglich und seine Rechte somit kompromittiert seien. Eine Verschiebung des Prozesses sei daher nötig. Er ist nun für den 10. August angesetzt.

10.41 Uhr: Ex-Berater: Johnson wollte Queen trotz Corona persönlich besuchen

Der frühere britische Regierungsberater Dominic Cummings hat weitere Anschuldigungen gegen Premier Boris Johnson erhoben. In einem ausführlichen Interview, das die BBC am Abend in voller Länge ausstrahlen wollte, erzählt Cummings, Johnson habe zu Beginn der Pandemie die Queen trotz ihres hohen Alters weiterhin persönlich treffen wollen. Er selbst habe seinen Chef davon überzeugen müssen, dass er die heute 95-jährige Monarchin damit umbringen könne, wenn er sie mit dem Virus anstecke, behauptete Cummings. Queen Elizabeth II. und Johnson hielten ihre wöchentlichen Audienzen schließlich virtuell ab.

10.38 Uhr: Fridays for Future nennt Klimaschutz-Bekenntnisse der Union “heuchlerisch”

Die Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future hat die jüngsten Klimaschutz-Bekenntnisse der Union als “heuchlerisch” kritisiert. “Wer hat denn das Land in den letzten 16 Jahren regiert, und wer hat denn immer wieder leere Versprechungen von sich gegeben, aber am Ende nichts dafür getan, dass Emissionen reduziert werden?”, sagte Sprecherin Pauline Brünger in der RTL/ntv-Sendung “Frühstart”. “Das ist ein absolut heuchlerischer Diskurs”, so ihr Vorwurf. “Merkel, Laschet und Söder fordern jetzt mehr Klimaschutz. Aber ich frag mich: von wem eigentlich?”, sagte Brünger.

10.35 Uhr: Messerstecher von Würzburg soll von Gefängnis in Psychiatrie

Der Messerstecher von Würzburg soll nach dpa-Informationen in einer Psychiatrie untergebracht werden. Derzeit ist er noch in Untersuchungshaft in einem Gefängnis in Würzburg. Allerdings soll er am Nachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der darüber entscheiden soll, ob der 24-Jährige in einer psychiatrischen Einrichtung unterkommen wird. Zuvor hatte die “Main-Post” über die Pläne berichtet. Die Ermittler wollten diese Informationen zunächst nicht bestätigen.

Der Somalier hatte am 25. Juni in der Würzburger Innenstadt auf ihm offensichtlich unbekannte Menschen eingestochen. Drei Frauen starben, fünf wurden lebensgefährlich verletzt. Zudem gab es vier Leichtverletzte.

10.17 Uhr: Niederländischer Urlauber nach Prügelattacke auf Mallorca gestorben

Ein niederländischer Urlauber auf Mallorca ist nach einer Prügelattacke mehrerer seiner Landsleute im Krankenhaus gestorben. Die Polizei hatte den 27-Jährigen nach eigenen Angaben am Mittwoch vergangener Woche früh morgens bewusstlos und mit schweren Kopfverletzungen an der Playa de Palma gefunden. Am Sonntag sei der Mann im Inselkrankenhaus Son Espases gestorben, bestätigte ein Sprecher. Ein Motiv für die Tat wurde zunächst nicht bekannt. Die jungen Leute hätten auch andere Passanten angegriffen und verletzt.

Ein verdächtiger Niederländer (18) sei noch auf der Insel festgenommen worden. Gegen acht weitere bereits abgereiste Landsleute sollten nun internationale Haftbefehle erlassen werden, schrieb die “Mallorca Zeitung”. Alle seien im Alter zwischen 18 und 20 Jahren.

10.15 Uhr: Enger Vertrauter von Aung San Suu Kyi stirbt in Haft an Corona

Im Krisenland Myanmar ist ein enger Vertrauter der entmachteten Regierungschefin Aung San Suu Kyi in Haft an den Folgen des Coronavirus gestorben. Nyan Win (78), ein prominenter Politiker und früherer Sprecher von Suu Kyis Partei “Nationale Liga für Demokratie” (NLD), sei zuvor vom berüchtigten Foltergefängnis Insein ins Yangon General Hospital verlegt worden, sagte eine Ärztin der Klinik der Deutschen Presse-Agentur. Da sei er schon in sehr kritischem Zustand gewesen.

10.07 Uhr: Bezos bestreitet kurz vor Start ins All Milliardärs-Wettstreit um Weltraumpremiere

Unmittelbar vor seinem ersten Weltraumflug hat Amazon-Gründer Jeff Bezos einen Wettstreit der Superreichen um die Premiere im All bestritten. Es gebe bereits einen ersten Menschen im All, sagte der 57-jährige Multimilliardär am Montag dem US-Sender NBC. Dies sei “Juri Gagarin – und das ist schon lange her”. Er bezog sich dabei auf den historischen Flug des sowjetischen Kosmonauten im April 1961. Bezos fügt hinzu, sein Flug sei “kein Wettbewerb”: Vielmehr gehe es darum, “einen Weg ins All zu errichten, damit zukünftige Generationen unglaubliche Dinge im Weltraum tun können”.

9.43 Uhr: Nach Ätna-Ausbruch eingeschränkter Flugbetrieb in Catania

Dicke Rauchschwaden und Lava: Wegen eines erneuten Ausbruchs des Vulkans Ätna auf der italienischen Insel Sizilien ist der Flugbetrieb am Airport der Stadt Catania eingeschränkt worden. Ein Teil des Luftraums wurde gesperrt und die Zahl der Flüge begrenzt, wie der Flughafen in Catania mitteilte. Dies führe zu unvermeidlichen Verzögerungen bei Ankünften und Abflügen.

9.40 Uhr: 74-Jährige ertrinkt bei Bootsausflug auf Weser bei Bremen

Eine 74-Jährige ist bei einer Bootstour auf der Weser in Bremen ertrunken. Wie die Polizei der Hansestadt mitteilte, stürzte die Frau bei einem gemeinsamen Ausflug mit ihrem Ehemann über Bord. Sie ging zwischenzeitlich unter und konnte nur noch tot geborgen werden. Laut Polizei geriet das kleine Motorboot des Paares offenbar durch die Bugwelle eines entgegenkommenden Binnenschiffs ins Schlingern.

9.32 Uhr: Schriftsteller Clemens J. Setz erhält Georg-Büchner-Preis 2021

Der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz bekommt den Georg-Büchner-Preis 2021. Dies teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als wichtigste literarische Auszeichnung in Deutschland.

9.13 Uhr: Rekord: 430 Migranten überqueren Ärmelkanal an einem Tag

Mindestens 430 Migranten haben offiziellen Angaben zufolge am Montag den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien überquert. Rund 50 Menschen kamen in der Grenzregion Kent auf einem einzigen Schlauchboot an, wie die BBC berichtete. Nach Angaben des Innenministeriums ist das ein neuer Höchstwert. Zuvor hatte der Rekord bei 416 Ankommenden gelegen, die an einem Tag Anfang September 2020 den Kanal überquerten.

9.09 Uhr: 47 Jahre Teilung Zyperns: Der Süden trauert, der Norden feiert

Auf Zypern haben die Menschen an die Teilung der Insel vor 47 Jahren erinnert. Im griechisch-zyprischen Süden heulten um 5.30 Uhr die Sirenen des Zivilschutzes. Damit wurde der Opfer der türkischen Militärintervention vom 20. Juli 1974 und der Vertreibung von rund 162.000 griechischen Zyprern aus dem heute türkisch-zyprischen Norden gedacht.

In der nur von der Türkei anerkannten Türkischen Republik Nordzypern (KKTC) wurde der Jahrestag der Intervention hingegen in Anwesenheit des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gefeiert, wie der griechisch-zyprische und der türkisch-zyprische Rundfunk (RIK und BRT) berichteten. Im Norden wird die Intervention als Friedensaktion bezeichnet. Fünf Tage zuvor hatten griechisch-zyprische Nationalgardisten mit dem Ziel geputscht, die Insel mit Griechenland zu vereinigen.

9.05 Uhr: Britney Spears’ Anwalt kündigt rasche Schritte gegen Vormundschaft ihres Vaters an

Britney Spears’ neuer Anwalt will eine rasche Aufhebung der Vormundschaft ihres Vaters erwirken. Seine Kanzlei und er würden “entschlossen und zügig” an einem Antrag arbeiten, um Spears von der Vormundschaft ihres Vaters Jamie zu befreien, sagte Mathew Rosengart am Montag nach einer kurzen Anhörung vor dem zuständigen Gericht in Los Angeles. Er dankte den Fans der 39-jährigen Sängerin für die “überwältigende” Unterstützung.

9.01 Uhr: Zoll stoppt fast 420.000 Dosen Eiskaffee aus Saudi-Arabien

Der Hamburger Zoll hat Tausende Kartons mit Eiskaffee aus Saudi-Arabien gestoppt, weil sie für den deutschen Markt nicht zugelassen sind. Die exakt 419.688 Dosen des Erfrischungsgetränkes sollten nun wieder zum Empfänger zurückgeschickt werden, wie der Zoll in Hamburg mitteilte. Hintergrund ist, dass wegen des in dem Eiskaffee enthaltenen Milchpulvers die strengen deutschen tiergesundheitsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Das sei nicht der Fall gewesen.

9 Uhr: 50 Millionen Euro Soforthilfe vom Land für Hochwasser-Opfer in Bayern

50 Millionen Euro Soforthilfe sollen die bayerischen Hochwasseropfer nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vom Land erhalten. “Der Bund hat ja schon angekündigt, 300 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, wir werden heute erstmal 50 Millionen Euro bereitstellen für die Soforthilfen”, sagte Söder dem Bayerischen Rundfunk.

8.50 Uhr: Söder sieht Staat in der Pflicht bei existenzieller Notlage

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht den Staat nach der Unwetterkatastrophe in der Pflicht. “Meine Grundauffassung ist es als Ministerpräsident: Ein Staat verlangt viel von den Bürgern aber er muss auch helfen, wenn es existenziell wird”, sagte Söder im Bayerischen Rundfunk. Anspruch auf Hilfe hätten auch Menschen, die ihre Häuser nicht versichert haben. Dies sei dann der Fall, wenn die Not besonders groß sei. 

8.40 Uhr: Merkel gemeinsam mit Laschet am Mittag in Bad Münstereifel

Zwei Tage nach ihrem Besuch in Rheinland-Pfalz will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auch in Nordrhein-Westfalen ein Bild von der Hochwassersituation machen. Die Kanzlerin wird gegen Mittag mit Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Bad Münstereifel sein, wie die nordrhein-westfälische Landesregierung mitteilte. Merkel und Laschet sprechen demnach mit Vertreterinnen und Vertretern von Hilfsorganisationen, mit Helferinnen und Helfern sowie mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.

8.36 Uhr: Toter Säugling im Abfall gefunden – eine Person festgenommen

Nach dem Fund eines toten Säuglings in einem Abfallbehältnis vor einem Wohnhaus in Bayern ist eine Person vorläufig festgenommen worden. Für weitere Ermittlungen seien nun die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchung entscheidend, so die Polizei. Angaben zur festgenommenen Person machte die Polizei nicht.

8.16 Uhr: Sportboot auf Hochwasser-Donau: Paar aus Lebensgefahr gerettet

Ein junges Paar ist mit einem Sportboot auf der Donau verunglückt und aus Lebensgefahr gerettet worden. Das Boot prallte zuvor mit großer Wucht gegen ein Wehr in der Donau bei Regensburg, wie die Polizei mitteilte. Aufgrund eines technischen Defekts sei das Boot antriebslos und “als Spielball der reißenden Donau” gegen die Wehrmauer geschleudert. “Wie durch ein Wunder” sei das Boot auf der hochwasserführenden Donau nicht sofort gesunken. Somit habe die Feuerwehr das Paar mit einer Drehleiter retten können. Sie hätten bei dem Unfall lediglich einen Schock erlitten.

8 Uhr: Niedersachsen fordert Corona-Tests für Autofahrer an Grenzen

Mit Blick auf das neue Corona-Risikogebiet Niederlande hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Bund aufgefordert, endlich Voraussetzungen für Kontrollen des Autoreiseverkehrs zu schaffen. “Wir sind der Auffassung, dass Tests, so wie wir sie aus unserem normalen Alltag kennen, bei jeder Einreise verlangt werden sollten. Und dass an der Grenze zumindest Stichproben vorgesehen werden”, sagte der SPD-Politiker dem Bremer “Weser-Kurier”. Die Bundesregierung müsse dafür schnell die angekündigte Änderung der Einreiseverordnung umsetzen.

7.48 Uhr: Katastrophenfall im Berchtesgadener Land aufgehoben

Der Katastrophenfall ist nach dem verheerenden Hochwasser im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land wieder aufgehoben. Auch die Schulen und Kitas sollten nach Angaben des Landratsamtes wieder regulär öffnen. Wasserfluten und Erdrutsche hatten manche Orte in der beliebten Urlaubsregion rund um Watzmann und Königssee am Wochenende regelrecht verwüstet.

7.32 Uhr: Militär: Zwei Raketen aus Libanon auf Israel abgefeuert

Aus dem Libanon sind zwei Raketen auf den Norden Israels abgeschossen worden. Das Abwehrsystem Eisenkuppel habe eine davon abgefangen, die andere sei in offenem Gelände aufgeschlagen, teilte das israelische Militär am frühen Morgen mit. Als Reaktion habe die Artillerie Ziele im Libanon beschossen. In den israelischen Gemeinden entlang der Grenze heulten Medienberichten zufolge zeitweise die Sirenen. Verletzte oder Schäden gab es demnach nicht. Es gab zunächst keine Angaben dazu, wer für den Raketenbeschuss verantwortlich war.

7.15 Uhr: Gericht erklärt Impfpflicht an US-Universität für rechtmäßig

Ein US-Bundesrichter hat am Montag die Corona-Impfpflicht einer Universität für rechtmäßig erklärt. Acht Studenten hatten gegen die verpflichtende Impfung für die 90.000 Studenten und 40.000 Angestellten der Indiana University vor dem Gericht in South Bend geklagt. Die Entscheidung von Richter Damon Leichty kann noch vor dem Obersten Gerichtshof angefochten werden. Die Universität hatte die Impfpflicht erlassen, Ausnahmen aus religiösen oder medizinischen Gründen aber zugelassen.

7.02 Uhr: Internationale Energieagentur erwartet für 2023 neuen Höchststand bei CO2-Emissionen

Die weltweiten Hilfspakete und Konjunkturprogramme zur wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Pandemie fließen nach Angaben der Internationalen Energie-Agentur (IEA) nur zum Bruchteil in saubere Energie. Von insgesamt rund 16 Billionen Dollar (knapp 13,6 Billionen Euro) an staatlichen Hilfsmaßnahmen seien nur 380 Milliarden Dollar für saubere Energie vorgesehen, teilte die IEA mit. Falls alle Projekte wie geplant umgesetzt würden, sei deshalb für 2023 ein neues Rekordhoch bei den CO2-Emissionen zu erwarten.

6.41 Uhr: Raketenbeschuss nahe dem Präsidentenpalast in Kabul

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Morgen mindestens drei Raketen nahe dem Präsidentenpalast explodiert. “Heute haben die Feinde Afghanistans Raketenangriffe auf verschiedene Teile der Stadt Kabul gestartet”, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. “Nach unseren ersten Informationen gibt es keine Verletzten.” Der Präsidentenpalast wurde in der Vergangenheit mehrfach mit Raketen beschossen, zuletzt im Dezember. 

6.09 Uhr: China weist Vorwürfe eines Hackerangriffs als “unbegründet” zurück

China hat die Vorwürfe eines großangelegten Hackerangriffs auf das Softwareunternehmen Microsoft scharf zurückgewiesen. Die chinesische Botschaft im neuseeländischen Wellington verurteilte die Anschuldigungen als “völlig unbegründet und unverantwortlich” und sprach von “bösartiger Verleumdung”. Auch die chinesische Botschaft im australischen Canberra wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete die US-Regierung als “Weltmeister der bösartigen Cyberangriffe”.

6 Uhr: Ulmer Forschungsprojekt: Corona-Spätfolgen sind vielfach Organschäden

Ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm zu Corona-Spätfolgen hat bislang bei etwa jedem fünften seiner Patienten Organschäden festgestellt. “Wir hatten bislang rund 250 Patienten. 20 Prozent von ihnen haben Organschäden”, sagte Dominik Buckert, betreuender Oberarzt der Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen am Uniklinikum Ulm. Der größte Teil der übrigen Patienten fühle sich schlechter belastbar als vor der Erkrankung, sagte Buckert. Bei ihnen konnten die Mediziner aber keine Organschäden feststellen.

5.06 Uhr: Inzidenz steigt seit zwei Wochen – Wert jetzt bei 10,9

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit zwei Wochen kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Morgen lag sie bei 10,9 – am Vortag betrug der Wert 10,3 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Demnach haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt binnen eines Tages 1183 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 646 Ansteckungen gelegen.

4.16 Uhr: Republikaner für Aufklärungsgremium zu Kapitol-Attacke vorgeschlagen

Nach Auseinandersetzungen über den Ausschuss im US-Repräsentantenhaus zur Untersuchung der Attacke auf das Kapitol am 6. Januar hat der republikanische Minderheitsführer im Repräsentantenhaus seine Kandidaten für das Gremium nominiert. Kevin McCarthy gab am Montagabend die Namen von fünf Republikanern bekannt – sie alle gelten als Unterstützer des ehemaligen republikanischen Präsidenten Donald Trump. Unter ihnen ist etwa der Kongressabgeordnete Jim Jordan, der zu den glühendsten Trump-Anhängern zählt. Auf der Liste stehen außerdem Jim Banks, Rodney Davis, Kelly Armstrong und Troy Nehls.

4 Uhr: DGB-Chef fordert “Social Deal” beim Klimaschutz

DGB-Chef Reiner Hoffmann hat mehr sozialen Ausgleich beim Klimaschutz gefordert. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: “Damit die Transformation ein sozialer Erfolg werden kann, muss aus dem Green Deal auch ein Social Deal werden. Das wäre ein Aufbruch, den wir brauchen.” Hoffmann sagte: “Heute sind die einkommensschwächsten Haushalte am stärksten von den klimapolitischen Weichenstellungen betroffen – egal ob man die Kosten für die Heizung oder den Verkehr nimmt. Wir brauchen Alternativen zum Verbrenner, die für die Menschen auch bezahlbar sind.” 

3.48 Uhr: Weniger Beschäftigungszuwachs in der Altenpflege in Deutschland

Trotz Fachkräftemangels in der Altenpflege hat die Branche im Corona-Jahr 2020 deutlich weniger Beschäftigte gewinnen können als in den Vorjahren. So halbierte sich der Beschäftigungszuwachs, wie eine Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Linken im Bundestag zeigt, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die Branche zählte Ende 2020 rund 629.000 Beschäftigte und somit 10.000 mehr als Ende 2019. Das entspricht einem Zuwachs von 1,6 Prozent an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Im Vorjahr hatte der Zuwachs noch gut 3,1 Prozent betragen. Im Jahr davor waren es sogar knapp 3,3 Prozent.

3Uhr: EU-Parlamentsvize Barley fordert Sperrung von EU-Geldern für Ungarn und Polen

Vor der Vorstellung des Jahresberichts zur Rechtsstaatlichkeit der EU-Kommission hat die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Katarina Barley (SPD), die Sperrung von EU-Geldern für Ungarn und Polen gefordert. “Die Kommission muss jetzt unmittelbar handeln und vor allem Ungarn, aber auch Polen EU-Gelder sperren. Sie kann sich wirklich nicht mehr rausreden”, sagte Barley den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Faktisch wird die Lage immer schlimmer, in Ungarn wie in Polen.”

2.36 Uhr: Linkskandidat Castillo gewinnt Präsidentenwahl in Peru

Der Linkskandidat Pedro Castillo hat die Präsidentenwahl in Peru gewonnen. Der Bewerber der marxistisch-leninistischen Partei Perú Libre kam auf 50,12 Prozent der Stimmen, wie das Wahlgericht des südamerikanischen Landes sechs Wochen nach der Stichwahl am Montag mitteilte. Die Rechtspopulistin Keiko Fujimori erhielt in der extrem knappen zweiten Runde der Wahlen demnach 49,87 Prozent. In den vergangenen Wochen hatte das Wahlgericht eine ganze Reihe von Beschwerden und Einsprüchen vor allem des Fujimori-Lagers zu bearbeiten, weshalb sich die Proklamation des Siegers rund eineinhalb Monate verzögerte.

2.32 Uhr: Tausende Hektar Wald durch Feuer in US-Bundesstaat Oregon zerstört

Durch den riesigen Waldbrand im US-Bundesstaat Oregon sind bis Montag mehr als 137.000 Hektar Wald zerstört worden. “Dieses Feuer ist eine echte Herausforderung”, erklärte Feuerwehrkommandant Joe Hessel. Der nach der nahegelegenen Ortschaft “Bootleg” getaufte Waldbrand im Süden Oregons ist das mächtigste von derzeit rund 80 aktiven größeren Feuern in den USA. Die Behörden ordneten binnen knapp zwei Wochen mehr als 2100 Evakuierungen an, 67 Häuser wurden bislang zerstört. Der Feuerwehr ist es bisher nur gelungen, rund ein Viertel des “Bootleg-Feuers” einzudämmen. Ungewöhnlich heißes und trockenes Wetter begünstigt die Ausbreitung der Flammen.

1.30 Uhr: Montgomery warnt vor übereilten Lockerungen

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen in Deutschland auf einen Schlag aufzuheben. “Momentan verdoppelt sich die Zahl der Infizierten im Wochenrhythmus. Jetzt die Einschränkungen unserer Kontakte einfach fallen zu lassen und “alles zu öffnen” wäre brandgefährlich”, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wer dies tue, riskiere den Einstieg in die vierte Welle. Es müsse stattdessen schrittweise und kontrolliert vorgegangen werden: “nicht gleich alles aufmachen, (…) sondern nach und nach mehr Kontakte zulassen”, sagte Montgomery mit Blick auf England.

les DPA AFP

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