Nachrichten aus Deutschland: Rendsburger Frauenmorde: Tatverdacht gegen 40-Jährigen hat sich erhärtet

Inhaltsverzeichnis

Pforzheim: Tote Ratte statt Computerspiel im Paket +++ Rostock: Unbekannte randalieren am Impfzentrum Rostock – Täter flüchtig +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Rendsburger Frauenleichen: Tatverdacht gegen 40-Jährigen erhärtet

Im Zusammenhang mit den Rendsburger Frauenmorden hat sich nach Angaben der Ermittlungsbehörden in Schleswig-Holstein der Tatverdacht gegen einen 40-Jährigen erhärtet. Die Auswertung der Spuren belaste den Anfang November festgenommenen Rendsburger, für den gewaltsamen Tod einer 26-Jährigen verantwortlich zu sein, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Die stark verweste Leiche der Frau war auf dem Dachboden des Mehrfamilienhauses gefunden worden, in dem der Mann wohnte. Er schweige weiter zu den Vorwürfen, hieß es.

Die Polizei war im Zusammenhang mit dem Mord an einer Prostituierten auf die Spur des Mannes gestoßen. Die Frau war im September in ihrer Wohnung in Rendsburg gefunden worden. Als ihr letzter Freier wurde der 40-Jährige ermittelt. Im Zuge einer Durchsuchung war dann die zweite Frauenleiche auf dem Dachboden entdeckt worden. Dabei handelte es sich um eine 26-Jährige, die im August 2018 in Geesthacht als vermisst gemeldet wurde. Nach früheren Angaben wurde sie vermutlich durch Gewalteinwirkung und Überziehen einer Plastiktüte getötet – wie die Rendsburger Prostituierte.

Quelle: DPA

Pforzheim: Tote Ratte statt Computerspiel im Paket

Eine tote Ratte statt des erwarteten Spiels für die Spielkonsole: Eine Frau im baden-württembergischen Pforzheim staunte nicht schlecht, als sie am Donnerstag ein Paket öffnete. Darin befand sich ein toter Nager, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Allerdings war die Frau gar nicht Adressatin des Päckchens, sondern eine in der Nähe wohnende Frau, die ein Spiel für eine Spielkonsole bestellt, bislang aber nicht erhalten hatte. Wer das Spiel aus der Lieferung nahm und gegen die tote Ratte austauscht, versucht die Polizei nun zu ermitteln. 

Quelle: AFP

Rostock: Unbekannte randalieren am Impfzentrum Rostock – Täter flüchtig 

Unbekannte haben am Impfzentrum in Rostock randaliert und Schäden in noch unbekannter Höhe angerichtet. Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, wurden nach einer ersten Übersicht unter anderem mehrere mobile Heizgeräte umgeworfen. Da diese wohl nicht mit Kraftstoff befüllt waren, sei zum Glück kein Feuer ausgebrochen. Die Geräte standen in einem Zelt, was vor den festen Räumen des Impfzentrums in den Messeräumen aufgebaut ist. Der Fall sei einer Polizeistreife kurz nach Mitternacht aufgefallen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Quelle: AFP

 

Nachrichten von Donnerstag, den 7. Januar

Augsburg: 16-Jähriger zieht mit Auto Schlitten – Schlittenfahrerin verunglückt

Ein 16-jähriger hat in der Nähe von Augsburg hinter ein Auto einen Schlittenreifen und einen Lenkschlitten gebunden und dann zwei Freunde über die schneebedeckte Fahrbahn gezogen. In einer Linkskurve sei der Lenkschlitten nach außen getragen worden, teilte die Augsburger Polizei mit. Eine auf dem Schlitten sitzende 16-Jährige sei dabei mit einem Baum zusammengeprallt.

Die Jugendliche sei anschließend mit einem Hubschrauber zur Untersuchung in die Uniklinik Augsburg gebracht worden. Gegen den Fahrer seien Ermittlungen eingeleitet worden. Er habe offenbar keinen Führerschein für das dreirädrige Auto besessen.

Ibbenbüren: 72-Jähriger versinkt mit Auto in Mittellandkanal und stirbt  

Ein 72-Jähriger ist im nordrhein-westfälischen Ibbenbüren mit seinem Auto im Mittellandkanal versunken und gestorben. Wie die Polizei in Steinfurt in der Nacht zum Donnerstag mitteilte, fuhr der Mann am Mittwochabend zunächst mit geringer Geschwindigkeit gegen ein Verkehrszeichen, einen Leitpfosten und einen Baum. Zeugen beobachteten dann, wie das Auto in den Kanal fuhr und versank. Die alarmierte Polizei rief unter anderem die Feuerwehr zu Hilfe, deren Taucher den Mann bargen. Trotz sofortiger Maßnahmen zu seiner Wiederbelebung starb er aber noch am Unfallort. Die Unfallursache war zunächst unklar, die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Quelle: AFP

Mülheim: Polizei erschießt bewaffneten Mann

Nachrichten Deutschland

Einsatzkräfte am Ort des Geschehens in Mülheim, wo zuvor ein bewaffneter Mann von Polizisten erschossen wurde

© Christoph Reichwein/ / Picture Alliance

Bei einem Einsatz im nordrhein-westfälischen Mülheim an der Ruhr hat die Polizei einen bewaffneten Mann erschossen. Die Beamten wurden am Mittwochnachmittag wegen lauter Knallgeräusche zu einem Mehrfamilienhaus gerufen, wie die Polizei in Essen mitteilte. Dort soll demnach ein 65-Jähriger in einer Erdgeschosswohnung und im Hausflur Schüsse abgegeben haben. Beim Eintreffen der Beamten schoss er auch auf sie. Die Polizisten erwiderten das Feuer. Der Mann wurde den Angaben zufolge getroffen und erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf. Routinemäßig wurde ein Verfahren gegen den Beamten eingeleitet, der den Mann erschoss. Das Verfahren gegen ihn wird aus Neutralitätsgründen von der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Bochum geführt.

Quelle: AFP

Nürnberg: Polizei löst Corona-Protestblockade auf bayerischer Autobahn auf

Die bayerische Polizei hat eine Blockade zum Protest gegen die Corona-Maßnahmen auf einer Autobahn in Mittelfranken aufgelöst. Acht Wagen, die teils beschriftet sowie mit Fähnchen und Schildern versehen waren, fuhren am Mittwochnachmittag mit geringer Geschwindigkeit auf der Autobahn 73 zwischen Erlangen und Nürnberg und behinderten so den Verkehr, wie die Beamten in Nürnberg mitteilten. Andere Autofahrer mussten demnach stark bremsen und konnten nicht vorbeifahren. Die Polizei sicherte den Tross zunächst ab und hielt ihn später an. Die Beamten leiteten Ermittlungen unter anderem wegen Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Außerdem brachten sie mehrere versammlungsrechtliche Verstöße zur Anzeige. Die an der Aktion beteiligten Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. Auf einem Firmenparkplatz in Fürth entdeckten Polizisten weitere fünf Fahrzeuge, die in ähnlicher Weise gekennzeichnet waren. Auch in diesem Zusammenhang wurden Ermittlungen eingeleitet.

Quelle: DPA

Trier: Weiterer DNA-Reihentest zu Mordfall Beatrix Hemmerle geplant

Bei der Aufklärung eines Mordes an einer Frau vor mehr als 30 Jahren in Trier setzt die Polizei nun auf einen zweiten DNA-Reihentest. Dafür sollen weitere rund 100 Männer angeschrieben werden, um freiwillig eine Speichelprobe abzugeben, wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Trier sagte. Der Test werde in der ersten Jahreshälfte starten. Die Männer waren im Zuge der Ermittlungen zum Mord an Beatrix Hemmerle personalisiert worden: Ein Unbekannter hatte die 32-Jährige im August 1989 in ihrer Wohnung erstochen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter aus dem persönlichen oder räumlichen Umfeld des Opfers stammt. Er war über eine offen stehende Balkontür in die Wohnung eingedrungen.

Eine erste Auflage der Gentests in der zweiten Hälfte von 2020 hatte keinen Treffer gebracht. Dafür waren mehr als 100 Männer angeschrieben worden. Es habe kaum Verweigerer gegeben. Und: “Fast alle Proben sind ausgewertet”, sagte der Sprecher. Daraus hätten sich keine neuen Hinweise ergeben. Es seien aber anderweitig weitere Hinweise hinzugekommen, die noch überprüft werden müssten.

Quelle: DPA

Wiesbaden: Sieben Tote und hunderte Verletzte bei Unfällen mit E-Scootern

Bei Unfällen mit E-Scootern sind in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres sieben Menschen getötet worden. 269 Fahrer der mithilfe von Batterien betriebenen Roller wurden schwer verletzt, 1096 erlitten leichte Verletzungen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Insgesamt registrierte die Polizei demnach von Januar bis September 1570 Unfälle mit den Elektrokleinstfahrzeugen, bei denen es Tote oder Verletzte gab. Die Zahlen sind nur bedingt aussagekräftig, da wegen der Corona-Pandemie die Anbieter von Leihrollern ihren Betrieb zwischenzeitlich einschränkten oder ganz aussetzten. 

Quelle: DPA

 

Nachrichten von Mittwoch, den 6. Januar

Bredstedt: Mann bekämpft Maulwurf mit Autoabgasen

Weil er einen Maulwurf mit Autoabgasen bekämpfen wollte, muss sich ein Mann in Schleswig-Holstein wegen Verstoßes gegen das Naturschutzgesetz verantworten. Wie die Polizei in Flensburg am Mittwoch mitteilte, fiel einer Polizeistreife am Samstag nahe Bredstedt in Nordfriesland ein Auto mit laufendem Motor auf einer privaten Rasenfläche auf. Am Auspuff waren zwei ineinander gesteckte Staubsaugerschläuche befestigt, die in einem Maulwurfshügel endeten. Nach ersten Erkenntnissen habe der 55-jährige Verantwortliche auf diese Weise einen Maulwurf loswerden wollen, erklärte die Polizei. Er muss sich nun wegen Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz und das Landesimmissionsschutzgesetz verantworten. Das Töten eines Tiers einer geschützten Art stellt eine Straftat dar und wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Quelle: AFP

Jena: Falscher Polizist erschwindelt sich 117.000 Euro 

Mit einer perfiden Masche hat ein Betrüger eine Frau aus Jena in Thüringen um 117 000 Euro gebracht. Der Unbekannte habe die Frau angerufen und sich als Polizist ausgegeben. Dabei habe er ein Lügenkonstrukt aufgebaut, dass ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei und es in Form von Bargeld als Köder für Ermittlungsarbeiten benötigt werde, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Der Mann habe der Frau bei mehreren Anrufen zwischen April und August vergangenen Jahres erklärt, sie werde das Geld zurückerhalten, solle es aber zwischen Mülltonnen vor ihrem Haus deponieren. Der Täter habe das dort abgelegte Bargeld zu unbestimmten Zeiten abgeholt, hieß es. Der Schwindel flog auf, als die Geprellte schließlich Anfang der Woche zur Polizei kam, um nach dem Verbleib ihres Geldes zu fragen. Nun ermittelt die Polizei wegen Betrugs und sucht nach Zeugen, die in dem Zeitraum Ungewöhnliches in der betreffenden Straße beobachtet haben.

Quelle: DPA

Darmstadt: Katze löst Polizeieinsatz in Supermarkt aus

Im hessischen Darmstadt hat ein Kater einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Beamten berichten, wählten Zeugen am Dienstagabend gegen 21.40 Uhr den Notruf die Polizei, weil sie ein Alarmsignal im Bereich des Marktplatzes in der Darmstädter Innenstadt hörten. Eine Streife machte sich auf den Weg zu einem dort gelegenen Supermarkt. Mit einem Diensthund durchsuchten sie das Geschäft und standen plötzlich einem Eindringling entgegen, den sie dort nicht erwartet hätten. Im Kassenbereich kam dem Streifenteam der bekannte Stadtkater “Einstein” entgegen. Scheinbar hatte er den Einbruchalarm ausgelöst. Nach einer kurzen Krauleinheit musste “Einstein” den Supermarkt verlassen.

Kater Einstein

Diesen Kater fand die Polizei im Supermarkt

© Polizei Südhessen

Quelle:  Polizei Südhessen

Berlin: Böller durch Fenster geworfen – Heizung bei Explosion beschädigt

Unbekannte haben in Berlin vermutlich einen Böller durch ein geöffnetes Fenster in eine Wohnung geworfen. Nach Angaben der Polizei wurde durch den Druck der Explosion der Heizkörper aus der Verankerung gedrückt und Teile der Gardinen beschädigt. Der 28 Jahre alte Mieter, der sich in der Nacht zum Mittwoch in dem Zimmer aufhielt, klagte über Pfeifgeräusche in den Ohren, wie die Polizei mitteilte. Der Mann saß mit dem Rücken zum Fenster am Schreibtisch seiner Erdgeschosswohnung im Ortsteil Lichtenberg, als er plötzlich einen sehr lauten Knall hörte und bemerkte, dass der Raum völlig verraucht war. Die Polizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.

Quelle: DPA

Berlin: Verfolgungsfahrt in Neukölln endet mit Unfall – Polizisten verletzt

Bei einer Verfolgungsfahrt in Berlin-Neukölln sind am Dienstagabend fünf Polizisten verletzt worden. Die Polizei habe ein Fahrzeug verfolgt, das aufgefallen war – und dessen Fahrer trotz der Aufforderung, anzuhalten, davonraste, sagte ein Sprecher des Lagezentrums. Ein Polizeiauto habe dann an der Kreuzung Lichtenrader Straße/Selchower Straße quer zur Fahrbahn als Straßensperre gestanden. Das Fluchtauto sei in diesen Wagen hineingefahren. Ein Insasse sei zu Fuß geflüchtet, der andere festgenommen worden. Die Polizisten seien bei dem Unfall leicht verletzt worden. Der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei, Benjamin Jendro, twitterte: “Es gibt leider immer wieder Leute, die Straftaten begehen und sich dafür nicht zur Rechenschaft ziehen lassen wollen – Wünsche den fünf verletzten Kollegen alles Gute.”

Nachrichten Deutschland

Bei der Verfolgungsjagd wurden nicht nur Autos beschädigt, sondern auch Beamte verletzt

© Paul Zinken/ / Picture Alliance

Quelle: DPA

Dessau-Roßlau: Ehemann soll Frau mit Hammer und Schreckschusswaffe attackiert haben 

Ein 71-Jähriger hat Ermittlungen zufolge in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) mehrfach mit einem Hammer auf den Kopf seiner Ehefrau geschlagen – und dann mit einer Schreckschusswaffe in das Gesicht der 66-Jährigen geschossen. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizeiinspektion Dessau-Roßlau am Dienstagabend mit. Die Frau sei “so erheblich verletzt” worden, dass sie in einem Krankenhaus intensivmedizinisch betreut werden muss. Der Ehemann wurde nach der Tat am Dienstagmorgen in der Wohnung festgenommen.

In den Wohnräumen fanden Beamte den Angaben zufolge zwei Schreckschusswaffen und einen Hammer und stellten diese als Beweismittel sicher. Die weiteren Ermittlungen zu dem versuchten Tötungsdelikt dauerten an.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Dienstag, den 5. Januar

Arnstadt: Polizist erschießt Hund bei Einsatz

Bei einem Polizeieinsatz im thüringische Arnstadt hat ein Beamter einen Schuss auf einen Hund abgegeben. Wie die Beamten mitteilten, wurden sie am frühen Abend des 2. Januar zu einem Einsatz gerufen. Zeugen meldeten, dass offenbar ein Kind in einem Wohn – und Geschäftshaus in einer Notlage sei. Als die Polizisten am Einsatzort eintrafen, kam ein Hund aus dem Haus direkt auf die Einsatzkräfte zugelaufen. Ein Beamter wurde sofort mehrfach durch den Hund gebissen, sodass dieser sich mit einem Schuss gegen das Tier wehren musste. Der Polizeibeamte blieb leicht verletzt, war jedoch nicht mehr dienstfähig. Das Tier wurde in eine Klinik gebracht, erlag jedoch seinen Verletzungen. Die Polizei ermittelt nun gegen den 45-jährigen Besitzer des Hundes.

Quelle:Landespolizei Thüringen

Verden: Männer sollen psychisch Kranke zur Prostitution gezwungen haben

Zwei 21 und 26 Jahre alte Männer stehen seit Dienstag im niedersächsischen Verden vor Gericht, weil sie eine junge psychisch kranke Frau zur Prostitution gezwungen haben sollen. Die 19-Jährige wurde im April 2020 von anderen brutal ermordet und an eine Betonplatte gefesselt in der Weser im Kreis Nienburg ertränkt. Gegen die mutmaßlichen Täter steht ein separates Verfahren wegen Mordes am Landgericht Verden an. 

Die beiden jetzt angeklagten Männer sollen die Frau Ende März 2020 zunächst an Freier vermittelt und laut Staatsanwaltschaft am 6. April 2020 für die Summe von 2000 Euro an ihre späteren mutmaßlichen Mörder verkauft haben, die die Frau ebenfalls zur Prostitution gezwungen haben sollen. Der jüngere Angeklagte habe am Dienstag zur Sache ausgesagt, und auch der ältere wolle Angaben machen, sagte ein Gerichtssprecher. Die Leiche der Frau wurde Ende April aus dem Schleusenkanal bei Balge in der Nähe von Nienburg geborgen. Der Beginn des Mordprozesses gegen zwei Männer und eine Frau musste am 22. Dezember verschoben werden, da einer der Angeklagten erkrankte. Dieses Verfahren soll nach derzeitigem Stand am 26. Januar beginnen.

Quelle: DPA

Vechta: Totes Schwein vor Moschee gelegt – Staatsschutz ermittelt 

Nach dem Fund eines toten Schweins vor einer Moschee in Niedersachsen hat der Staatsschutz der Polizei Ermittlungen aufgenommen. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag erklärte, sei am Sonntagnachmittag eine Anzeige eingegangen, dass auf dem Parkplatz vor der Moschee in Vechta ein lebloses Schwein gefunden wurde. Der Staatsschutz prüfe im engen Austausch mit der Moscheegemeinde den Fall und wer dahinter stehen könnte. Vertreter der Gemeinde waren zunächst nicht zu erreichen. Zuerst hatte die “OM-Mediengruppe” berichtet. 

Dem Bericht zufolge muss das tote Ferkel in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf den Parkplatz gelegt worden sein. Beim Abendgebet am Samstag sei noch nichts zu sehen gewesen. Als die Gläubigen tags darauf zum Mittagsgebet erschienen seien, habe das Tier auf dem Parkplatz gelegen, berichtete die “Oldenburgische Volkszeitung” und bezog sich auf den Imam der Gemeinde, Syed Salman Shah. Dem Bericht zufolge gibt es auch Bilder einer Videoüberwachung, wonach am Samstag gegen 23.10 Uhr ein Radfahrer an dem abgesperrten Gelände anhielt und das Ferkel über den Zaun warf. “Aus ermittlungstaktischen Gründen kommentieren wir keine Details”, sagte der Polizeisprecher dazu.

Quelle: DPA

Aschersleben: Mädchen isst Gegenstand von unbekanntem Mann und fällt in Ohnmacht

Eine Neunjährige ist in Sachsen-Anhalt in Ohnmacht gefallen, nachdem sie einen zunächst nicht identifizierten Gegenstand von einem Fremden gegessen haben soll. Ein etwa 50 Jahre alter Unbekannter soll dem Mädchen am Montag in Aschersleben eine “rote Kugel” gegeben und das Kind genötigt haben, diese zu essen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Danach habe sich das Mädchen übergeben und zeitweise das Bewusstsein verloren. Rettungskräfte brachten es zur Untersuchung und späteren Beobachtung in ein Krankenhaus. 

Worum es sich bei der roten Kugel handelte, war zunächst unklar. In der Plastiktüte, aus der der Mann die rote Kugel geholt haben soll, sollen noch weitere derartige Kugeln gewesen sein. Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem unbekannten Mann ein. Neben der Suche des Verdächtigen, wofür die Polizei ein Phantombild anfertigen ließ, wollten die Ermittler am Dienstag erneut auch das Mädchen zu dem Vorfall befragen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Nötigung und schweren Körperverletzung.

Quelle: DPA

Wittenberge/Neuruppin: Mann flüchtet vor Polizeikontrolle und springt in Hafenbecken

Um einer Verkehrskontrolle zu entkommen, ist ein 32-Jähriger in Brandenburg in ein Hafenbecken gesprungen. Wie die Polizei in Neuruppin am Dienstag mitteilte, hatte der Mann am Montagabend in Wittenberge mit dem Auto bei seiner Flucht zunächst eine rote Ampel überfahren und war gegen ein anderes Fahrzeug gestoßen. Als er später von Beamten auf dem Elbdeich gesichtet wurde, erhöhte er wieder die Geschwindigkeit und schaltete dabei das Licht am Wagen aus. Er kam erst zum Stehen, nachdem er die linke Seite eines quer auf der Straße stehenden Polizeiautos gerammt hatte. Der Mann versuchte, die Flucht zu Fuß fortzusetzen und sprang dabei in das Hafenbecken. Er stand unter Drogen, wie ein Schnelltest nach der Festnahme ergab. In seinem Auto wurden Tütchen mit Cannabis gefunden. Er wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: DPA

Bergkamen: 27-Jähriger hält Vertreter für Betrüger und schlägt ihn mit Tablet

Weil er glaubte, der Mann vor seiner Haustür sei ein Betrüger, hat ein 27-Jähriger in Nordrhein-Westfalen einen Vertreter für Stromverträge mit dessen Tablet geschlagen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde der 23-Jährige dabei leicht verletzt. Der selbstständige Vertreter war mit einer Kollegin am Montagnachmittag an der Haustür des 27-Jährigen in Bergkamen (Kreis Unna), um ihm einen Stromvertrag anzubieten. Der Mann habe ihm das Tablet aus der Hand gerissen und ihm ins Gesicht geschleudert. Der 23-Jährige erstattete Anzeige.

Quelle: DPA

Gera: Mann driftet mit Auto über Schnee – Kind wird eingeklemmt und stirbt

Ein vierjähriges Mädchen ist bei einem Rodelausflug mit seinen Eltern in Gera gestorben, nachdem es zwischen zwei Autos eingeklemmt wurde. Ein Mann hatte zuvor beim Driften auf der Schneefläche die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war gegen einen Transporter geprallt, wie die Polizei am Montag in Thüringen mitteilte. Das Kind, das auf einem Schlitten saß, sei dabei eingeklemmt worden und an schwersten Verletzungen gestorben. Rettungsdienst und Notarzt konnten das Mädchen demnach nicht mehr retten. Das Kind war am Sonntag gemeinsam mit seinen Eltern und Bekannten zum Rodeln auf einem Feld im Ortsteil Langenberg unterwegs. Der 25 Jahre alte Fahrer des Wagens gehörte laut Polizei zu der Gruppe. Seelsorger von Kriseninterventionsteams betreuten die Anwesenden. Die Polizei ermittelt.

Quelle: DPA

Berlin: Dresdner Juwelendiebstahl: Wohnung in Berlin durchsucht 

Im Fall des spektakulären Dresdner Juwelendiebstahles hat die Polizei am Dienstagmorgen eine Wohnung in Berlin durchsucht. Es wurden zwei Handys sowie mehrere Dokumente sichergestellt, die nun ausgewertet werden müssen, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Dienstag mitteilte. Der nach wie vor gesuchte fünfte Tatverdächtige sei nicht in der Wohnung angetroffen worden, nach ihm werde weiter mit Hochdruck gefahndet.

Mitte Dezember war der Zwillingsbruder des Gesuchten in Berlin gefasst worden. Er sitzt inzwischen mit drei weiteren Verdächtigen aus dem Clan einer arabischen Großfamilie in Dresden in Untersuchungshaft.

Am 25. November 2019 hatten mehrere Täter bei einem der spektakulärsten Einbrüche der vergangenen Jahrzehnte aus der berühmten Schatzkammer Grünes Gewölbe in Dresden Juwelen mit kaum schätzbarem Wert gestohlen. Vermutungen und Spuren hatten schnell nach Berlin geführt.

Quelle: DPA

Köthen: Zug bei Zusammenstoß mit Schneemann beschädigt 

Beim Zusammenprall mit einem Schneemann an einem Bahnübergang in Sachsen-Anhalt ist die Lok eines Zuges beschädigt worden. Der Intercity der Deutschen Bahn sei am Sonntag bei Köthen mit der Figur aus Schnee zusammengestoßen, teilte die Bundespolizei in Leipzig am Montag mit. Dabei ging die untere Abdeckung kaputt. Die Schadenshöhe ist noch unklar. Die Polizei sucht Zeugen und weist darauf hin, dass jeder Aufenthalt im Gleisbereich lebensgefährlich sein könne.

Quelle: DPA

Hamm: Falscher Kunde: Mann bietet Polizist in Zivil Drogen an 

Ausgerechnet einem Polizisten in Zivil hat ein mutmaßlicher Drogendealer in Hamm Kokain angeboten. Der 36-Jährige hatte den “falschen Kunden”, wie die Polizei am Dienstag in ihrer Mitteilung schrieb, am Freitagabend in der Innenstadt angesprochen. Zum Schein ging der Beamte auf das Angebot ein und folgte dem 36-Jährigen zu der Wohnung eines Freundes, wo er wie vereinbart ein Tütchen Kokain holen wollte. Als der Verdächtige zurückkehrte, wartete der Polizist mit Unterstützung vor der Haustür. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen illegalen Handelns mit Kokain eingeleitet. In der Wohnung seien keine weiteren Betäubungsmittel gefunden worden, dafür aber ein gestohlenes Fahrrad und eine fremde Geldbörse. Daher wird auch gegen den 48-jährigen Inhaber der Wohnung ermittelt.

Quelle: DPA

Worms: Streit um Beifahrersitz eskaliert – Taxifahrer leicht verletzt

Bei einem Streit um einen Beifahrersitz wurde ein Taxifahrer am frühen Dienstagmorgen leicht verletzt. Wie die Polizei berichtet, hatte der Fahrer gegen 1.45 Uhr einen 21-Jährigen und seine 19-jährige Begleitung aufgenommen. Dabei kam es zum Streit um den Beifahrersitz, der nach den Vorschriften des Taxiunternehmens nicht besetzt werden darf. Der Mann nahm zunächst widerwillig auf der Rücksitzbank Platz, am Fahrtziel eskalierte der Streit jedoch und der Mann schlug dem Taxifahrer mehrfach ins Gesicht. Der 36-Jährige wurde leicht verletzt. Nach dem tätlichen Angriff flüchteten die Fahrgäste zunächst, konnten jedoch im Rahmen eine Fahndung durch die Polizei gestellt werden. Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. 

Quelle:  Polizei Worms

Riegel: Schwerer Lkw-Unfall auf der A5 verursacht kilometerlangen Stau

Auf der A5 ist am frühen Dienstagmorgen ein Sattelzug schwer verunglückt. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, war der Fahrer mit seinem Lkw gegen 4 Uhr zwischen Riegel und Teningen, in Fahrtrichtung Süden aus derzeit noch unbekannten Gründen gegen die Mittelleitplanke geraten, die sich mit der Zugmaschine verkeilte. Anschließend kam er quer zur Fahrbahn zum Stehen. Da die Fahrzeugtanks des Lkw beschädigt wurden, traten mehre Hundert Liter Dieselkraftstoff aus. Die A5 musste nach dem Unfall voll gesperrt werden. Die Feuerwehr musste Teile der Mittelleitplanke herausschneiden um die Zugmaschine zu bergen. Die komplette Ladung des Sattelaufliegers muss umgeladen werden. Der Rückstau in Richtung Süden liegt derzeit bei rund fünf Kilometer. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Umleitungsstrecke ist derzeit ebenfalls überlastet. Ortskundige werden gebeten die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Auch die linke Fahrspur in Fahrtrichtung Norden ist im Bereich der Unfallstelle durch Einsatzfahrzeuge gesperrt. Dort baut sich ebenfalls ein leichter Rückstau auf. Wie lange die Bergungsmaßnahmen andauern, ist derzeit noch unklar. Die Autobahnpolizei ist mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.

Quelle: Polizei Freiburg

Düsseldorf: 3,3 Millionen Euro Beute bei Kö-Coup

Die Beute beim spektakulären Raubüberfall auf ein Luxusuhren-Geschäft an der Königsallee in Düsseldorf im Dezember war deutlich höher als bisher bekannt: Der Wert belief sich laut Staatsanwaltschaft auf 3,3 Millionen Euro. Die Verdächtigen wurden inzwischen teilweise von serbischen Behörden festgenommen. Kurz nach der Tat an der Kö war in Ermittlerkreisen von 1 Million Euro die Rede gewesen. Dies sei damals eine erste Schätzung gewesen, so die Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Wie die Düsseldorfer Polizei kurz vor Weihnachten berichtet hatte, war die gesamte Beute – 41 Uhren und ein Armband – bei dem Zugriff in Serbien sichergestellt worden. Die dortigen Ermittlungsbehörden hatten eine Woche nach der Tat in Düsseldorf eine Bande ausgehoben, die sie schon länger beobachtet hatte. Laut serbischen Medien sollen die Verdächtigen zum Kriminellennetzwerk “Pink Panther” gehören.

Drei Männer waren Mitte Dezember mit einem gestohlenen Auto in das Schaufenster des Luxusuhren-Ladens gefahren und hatten die Stücke gestohlen. Bei dem Einsatz in Serbien wurden nach serbischen Medienberichten zwei der drei Räuber sowie ein Juwelier als Hehler und der Drahtzieher der Aktion festgenommen. Ob die deutschen Behörden sich um die Auslieferung der Verdächtigen bemühen, wollte die Staatsanwaltschaft zunächst noch nicht sagen.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Montag, den 4. Januar

Köln: Feuerwehrmann reanimiert bei eigenem Zahnarzttermin andere Patientin

Ein Feuerwehrmann in Köln ist bei einem Zahnarzttermin überraschend zum lebenswichtigen Ersthelfer in der Not geworden. Wie die Feuerwehr mitteilte, wollte der Mann am Montag an seinem freien Tag eigentlich selbst Patient sein – beim Betreten der Zahnarztpraxis bemerkte er dann aber eine “ungewöhnliche Unruhe”. Im Behandlungszimmer war den Angaben zufolge eine andere Patientin leblos zusammengebrochen. Der Feuerwehrmann griff – geschult durch viele Jahre Praxiserfahrung – ein und half bei der bereits begonnenen Wiederbelebung der 62-Jährigen. Nach Eintreffen seiner Kollegen vom Kölner Rettungsdienst habe der Kreislauf der Frau wieder stabilisiert werden können, so die Feuerwehr.

Quelle: DPA

Mann attackiert Eltern und rast bei Verfolgungsjagd durch Erfurt 

Ein Mann hat in Erfurt seine Eltern attackiert, ihnen das Auto entwendet und ist nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei gegen eine Hauswand geprallt. Der 30-Jährige sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei am Montag mit. Zuvor sei der Mann ohne Führerschein teils mit 150 Kilometern pro Stunde durch Erfurt gerast und habe mehrere rote Ampeln ignoriert. Polizisten in mehreren Streifenwagen verfolgten den wohl unter Drogeneinfluss stehenden Mann. Bei seiner Chaosfahrt in der Nacht zu Montag sei ein Sachschaden in Höhe von 24.000 Euro entstanden.

Quelle: DPA

Windeck: 120 Stichwaffen gestohlen 

Rund 120 teils historische Stichwaffen haben Einbrecher aus den Räumen einer Stiftung in Nordrhein-Westfalen gestohlen. Die mit einer Individualnummer versehenen und katalogisierten Sammlerstücke hätten einen Wert von mehreren Tausend Euro, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Einbruch in Windeck habe sich vermutlich im Dezember ereignet. Der Stifter habe die Polizei alarmiert, nachdem er ein offenes Fenster bemerkte. Die Bajonette, die aus der Zeit zwischen dem 17. Jahrhundert und 1945 stammten und an der Wand befestigt gewesen seien, fehlten. Einbruchsspuren fanden die Ermittler nicht. Sie bitte um Hinweise zur Tat und zu möglichen Kaufangeboten.

Quelle: DPA

Münster: Von Frau versetzt – Mann verletzt vier Menschen 

Weil er von einer Frau versetzt wurde, soll ein Mann in Münster wutentbrannt drei Menschen verletzt haben. Der 59-Jährige habe bei seiner Festnahme selbst auch Blessuren davon getragen, weil er erheblichen Widerstand geleistet habe, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei am Montag. Zunächst habe der außer Kontrolle geratene Mann auf einen Mitarbeiter eines Schnellrestaurants eingeschlagen. Dann habe er Bundespolizisten angegriffen, die zur Hilfe geeilt waren. Bis der Wüterich überwältigt war, erlitten zwei Polizisten leichte Verletzungen.

Gegen den 59-Jährigen wurde wegen des Gewaltausbruchs und wegen Beleidigung ein Strafverfahren eingeleitet. Als Ursache des Ausbruchs diagnostizierten die Beamten “gekränkte Eitelkeit”. Nachdem der 59-Jährige sich beruhigt hatte, durfte er die Polizeiwache wieder verlassen.

Quelle: DPA

Heilbronn: Autofahrer flüchtet nach tödlichem Crash – vier Jahre Haft

Nach einem fatalen Unfall in Baden-Württemberg und der Flucht des Autofahrers ist ein 44 Jahre alter Mann zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Heilbronner Landgericht warf ihm am Montag neben fahrlässiger Tötung unter anderem auch versuchten Mord in zwei Fällen vor. Er war im Mai 2019 auf einer Landstraße im Kreis Ludwigsburg mitten in der Nacht mit seinem Auto von hinten in eine Gruppe am Straßenrand gefahren. Ein 21-Jähriger starb, die drei anderen jungen Menschen erlitten schwere Verletzungen. Der Fahrer hatte sich damals nicht um sie gekümmert, sondern die Flucht ergriffen und sich erst Stunden später der Polizei gestellt. “Sie überließen es letztlich dem Zufall, ob die Verletzten überleben oder nicht”, sagte der Richter zum Abschluss des Prozesses.

In seinem letzten Wort bat der Mann erneut um Entschuldigung. “Der Tag des Unfalls war der schlimmste meines Lebens”, sagte er. “Auf keinen Fall” habe er in jener Nacht gesehen, womit sein Auto zusammengestoßen sei. Im Prozess hatte er ausgesagt, er habe einen Knall bemerkt und sei nach dem Schlingern des Fahrzeugs vom Zusammenstoß mit einer sogenannten Warnbake ausgegangen, die normalerweise den Verkehr absperrt. “Leider habe ich wie alle anderen auch erst durch das Internet von dem Unfall erfahren.”

Die Staatsanwaltschaft und die Nebenklage hatten eine Gesamtfreiheitsstrafe von acht Jahren beantragt, die Verteidigung dagegen auf eine Bewährungsstrafe wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort plädiert. Beide Anträge nannte die Kammer unrealistisch.

Quelle: DPA

Hamburg: Angehender Fahrlehrer unter Drogeneinfluss bei Verkehrskontrolle ertappt       

Die Hamburger Polizei hat einen angehenden Fahrlehrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen. Wie die Beamten in der Hansestadt am Montag mitteilten, wurde der 27-Jährige in der vergangenen Woche bei einer Verkehrskontrolle überprüft und geriet wegen “körperlicher Auffälligkeiten” in den Verdacht des Rauschmittelkonsums. Ein Speicheldrogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain, wie die Polizei berichtete. Zuvor hatte der junge Mann, der gerade auf seine Fahrlehrerlizenz hinarbeitet, einen Betrugsversuch gestartet. Nach einem Urinschnelltest übergab er den Beamten eine andere Flüssigkeit. Den Einsatzkräften fiel aber auf, dass der Becher keine Körpertemperatur hatte. Daher setzten sie den Speicheltest ein. Außerdem beschlagnahmten sie den Führerschein des 27-Jährigen.

Quelle: AFP

Karlsruhe: Mann fügt sich mit Chemikalien für Seifenherstellung schwere Verätzungen zu

Beim Umgang mit in seiner Wohnung zur Herstellung von Seife gelagerten Chemikalien hat sich ein 22 Jahre alter Mann im baden-württembergischen Graben-Neudorf schwere Verätzungen zugezogen. Die Verätzungen betrafen Gesicht und Oberkörper, ein Rettungsdienst brachte den beruflich als chemisch-technischen Assistenten tätigen Verletzten in eine Spezialklinik, wie die Polizei in Karlsruhe am Montag mitteilte. Die Wohnung sei bis zur Reinigung durch eine Fachfirma unbewohnbar. Der Polizei zufolge kam es zu dem Unfall, als ein Kunststoffkanister zerbarst. Dabei sei der 22-Jährige mit der darin gelagerten Chemikalie benetzt worden. Seine 56 Jahre alte Mutter habe bei ihrem Hilfsversuch für den Sohn ebenfalls Flüssigkeit abbekommen, sie habe aber lediglich Rötungen davongetragen. Die in der Wohnung gelagerten Gefahrstoffe seien durchweg frei verkäuflich gewesen, in den festgestellten Mengen von mehreren Litern aber nicht für den Privatgebrauch geeignet. Die Polizei prüft ein strafbares Handeln des 22-Jährigen.

Quelle: AFP

Neuss: Feuerwehr rettet erschöpften Hund aus dem Rhein

Einen völlig entkräfteten Hund hat die Feuerwehr am Sonntag aus dem Rhein bei Düsseldorf gerettet. Das Tier schwamm in der Strommitte und konnte aus eigener Kraft das Ufer nicht mehr erreichen, wie die Feuerwehr in Neuss mitteilte. Der sichtlich erschöpfte Labrador-Mischling sah demnach das sich nähernde Feuerwehrboot und schwamm mit letzter Kraft in dessen Richtung. Die Retter konnten den Hund über die Bugklappe an Bord nehmen. Der stark unterkühlte Vierbeiner wurde versorgt und von den Helfern betreut. Zeitgleich verständigte die Polizei den Hundebesitzer, der das nasse, aber augenscheinlich unverletzte Tier am einem Hafen in Neuss in Empfang nahm. Der Eigentümer hatte den Hund bereits seit zwei Tagen vermisst.

Quelle: AFP

Trier: 2,27 Promille und zu schnell – Polizei findet Autofahrer im Baum

Ein betrunkener Autofahrer ist nach einem selbst verursachten Unfall geflüchtet – wenig später fand ihn die Polizei in einem Baum. Der 44-Jährige war am Sonntagabend in Trier mit seinem Auto gegen ein parkendes Fahrzeug gekracht, wie die Polizei mitteilte. Vermutlich war er zu schnell gefahren. Anwohner hörten den Knall und sahen, wie der Mann anschließend zu Fuß in Richtung eines Flusses flüchtete. Dort fand ihn die Polizei wenig später im Geäst eines Baumes – über dem Wasser hängend. Ein Atemtest bei ihm ergab einen Alkoholwert von 2,27 Promille. Nach ersten Erkenntnissen besitzt der Mann außerdem keinen gültigen Führerschein.

Quelle: DPA

Lauchröden: Säugling stirbt bei Hausbrand – acht weitere Bewohner gerettet

Bei einem Zimmerbrand ist im Westen Thüringens ein Säugling ums Leben gekommen. Das Feuer war am Sonntagabend aus bislang unbekannten Gründen in einem Mehrgenerationenhaus in Lauchröden (Wartburgkreis) ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Einsatzkräfte hatten versucht, das Kind zu reanimieren – es erlag jedoch noch vor Ort seinen Verletzungen. Die weiteren acht Bewohner überlebten den Brand. Zwei von ihnen wurden schwer verletzt.

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kng / jek / rös DPA

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