Nachrichten aus Deutschland: Mit der Katze im Rucksack: Zehnjährige Mädchen büxen aus und werden per Großaufgebot gesucht

Inhaltsverzeichnis

Marburg: 16-Jähriger offenbar von Bus angefahren und getötet +++ Naumburg: Rund 100 Lämmer in Sachsen-Anhalt gestohlen +++ Neuruppin: Pferde knabbern Polizeiwagen an +++ Panorama-Nachrichten aus Deutschland.

Aktuelle Top-Meldung:

Oppenheim: Polizei sucht mit Großaufgebot nach Zehnjährigen

Zwei zehnjährige Mädchen aus Rheinland-Pfalz sind mit ihren Fahrrädern und einer Katze im Rucksack ausgebüxt. Die Eltern meldeten die Kinder, die sich nach Polizeiangaben auf den Weg nach Oppenheim gemacht hatten, am Mittwochvormittag als vermisst. Mit einem Großaufgebot wurden daraufhin alle umliegenden Weinberge, Felder und Wäldchen nach den Mädchen abgesucht.

Dabei waren unter anderem mehrere Spürhunde, ein Polizeihubschrauber sowie Kräfte der Kriminal- und Bereitschaftspolizei im Einsatz. Nach viereinhalb Stunden wurden die Ausreißerinnen schließlich im Bereich des Oppenheimer Hafens entdeckt und wieder ihren Eltern übergeben.

Quelle: AFP

Weitere Panorama-Nachrichten aus Deutschland: 

Marburg: 16-Jähriger offenbar von Bus angefahren und getötet

Die Polizei in Hessen rätselt über den Fall eines Jugendlichen in Neustadt im Landkreis Marburg-Biedenkopf, der offenbar von einem Bus angefahren und getötet wurde. Der 16-Jährige wurde am Mittwochmorgen gegen 6.10 Uhr leblos auf der Straße nahe einer Bushaltestelle gefunden, wie die Polizei in Marburg mitteilte. Was genau passiert war, blieb zunächst unklar.

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen sei davon auszugehen, dass es an der Bushaltestelle zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und dem 16-Jährigen gekommen sei, erklärte die Polizei. Für den Jugendlichen kam jede Hilfe zu spät, er erlag seinen schweren Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben können, wer sich noch an der Bushaltestelle befand. Speziell werden Menschen gesucht, die in dem Bus mitfuhren sind und Angaben zum Fahrer oder dem Unfall machen können.

Quelle: AFP

Naumburg: Rund 100 Lämmer in Sachsen-Anhalt gestohlen

In Naumburg in Sachsen-Anhalt sind einem Schäfer rund 100 Lämmer gestohlen worden. Der Mann entdeckte Mittwochmorgen, dass ein großer Teil seiner Herde von einer eingezäunten Fläche verschwunden war, wie die Polizei mitteilte. Die Täter seien zwischen Montagnachmittag und Mittwochmorgen über den Zaun gestiegen und hätten die Tiere offenbar mit Fahrzeugen abtransportiert. Der Schaden sei mit rund 10.000 Euro angegeben worden. Das Polizeirevier Burgenlandkreis sucht nun nach Zeugen.

Quelle: DPA

 Nachrichten von Mittwoch, den 3. März 2021

Templin: Mann greift Frau mit Armbrust an – Mordkommission ermittelt

Nachdem ein Mann in Brandenburg mit einer Armbrust eine Passantin und anschließend sich selbst verletzt haben soll, ermittelt eine Mordkommission. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Ost am Mittwoch. Ein politisches Motiv werde aber bislang ausgeschlossen. Eine 69-Jährige hatte am Dienstag angegeben, in Templin von einem Unbekannten mit einem länglichen Gegenstand am Kopf getroffen worden zu sein. Durch die Beschreibung kam die Polizei auf den 37-Jährigen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Neuruppin laufen gegen den Mann bereits mehrere Verfahren, so habe er schon einmal mit einer Armbrust um sich geschossen. Dabei seien keine Menschen verletzt worden.

Die Polizisten trafen den 37-Jährigen in seiner Wohnung schwer verletzt an. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte sich der Mann selbst mit der Armbrust schwere Verletzungen zugefügt. Er und die 69-Jährige wurden in Krankenhäuser gebracht.

Quelle: DPA

Neuruppin: Pferde knabbern Polizeiwagen an

Bei einem Polizeieinsatz wegen entlaufener Pferde haben die Tiere im nördlichen Brandenburg einen Streifenwagen angeknabbert. Die rund 20 Tiere hatten es sich am Dienstag auf einer Landstraße bequem gemacht, von der sie sich auch durch Hupen nicht vertreiben ließen, wie die Polizei in Neuruppin am Mittwoch erklärte. Die Pferde seien „sehr neugierig“ gewesen und hätten sich am Streifenwagen zu schaffen gemacht.

Besonderen Gefallen fanden die Tiere offenbar an der Klebefolie auf dem Polizeiauto. Es entstand ein Sachschaden von rund 1500 Euro, weil die Pferde diese anknabberten. Die Beamten blieben vor Ort, bis die Halterin der Tiere verständigt werden konnte, welche die Pferde auf ihre Koppel zurückbrachte.

Quelle: AFP

Hannover: 20 Festnahmen bei großangelegter Drogen-Razzia

Bei einer grenzüberschreitenden Drogen-Razzia haben Ermittler unter anderem des Landeskriminalamts Niedersachsen 20 Menschen festgenommen. Zu den Festnahmen kam es im Großraum Hannover, im Raum Celle, in Halle in Sachsen-Anhalt, Hamburg und Lettland, wie das Landeskriminalamt am Mittwoch mitteilte. Zeitgleich seien 65 Objekte durchsucht worden. Die Ermittler werfen den mehr als 40 Beschuldigten vor, in wechselnder Beteiligung seit mindestens 2017 tonnenweise Drogen aus Südeuropa eingeführt und in Deutschland verkauft zu haben. Neben Cannabisprodukten hätten die Täter „in erheblichem Umfang“ Kokain aus Südamerika eingeschmuggelt.

Quelle: DPA

Frankfurt: Zwei Festnahmen bei neuer Großrazzia gegen Schwarzarbeit am Bau

Mit einer Großrazzia sind Ermittler in Hessen am Mittwoch erneut gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe vorgegangen. Zwei Bauunternehmer im Alter von 52 und 58 Jahren wurden festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mitteilte. Die Ermittlungen richten sich insgesamt gegen 32 Beschuldigte. Ihnen werden das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen, Betrug und Steuerhinterziehung sowie Beihilfe dazu vorgeworfen. Ermittler schätzen den dadurch entstandenen Schaden auf mehr als sechs Millionen Euro.

Neben den Betreibern von sogenannten Servicefirmen ermitteln die Behörden gegen die Verantwortlichen von drei Baufirmen aus dem Main-Taunus-Kreis, die als mutmaßliche Haupttäter und Drahtzieher eines Netzwerks von Bau- und Scheinfirmen gelten. Über Jahre hinweg soll die Gruppe Bauaufträge in Millionenhöhe ausgeführt und Arbeitsstunden ihrer Mitarbeiter nur anteilig den Behörden mitgeteilt haben. Zur Verschleierung der Schwarzarbeit sollen die Bauunternehmer zum Schein vermeintliche Nachunternehmer genutzt haben. Diese hatten laut Staatsanwaltschaft lediglich den Zweck, Rechnungen zu erzeugen. Nach Begleichung dieser Scheinrechnungen wurde das Geld in bar an die Auftraggeber zurückgezahlt, die es dann zur Zahlung der Schwarzlöhne verwendeten. 

Bei der Razzia wurden 45 Wohnungen, Geschäftsräume und Arbeiterunterkünfte in sechs Bundesländern durchsucht. Davon betroffen waren auch elf Scheinfirmen und Nachunternehmer. Schwerpunkt der Razzia war in Hessen, rund 400 Beamte waren im Einsatz. Die Beamten beschlagnahmten mehrere Computer und Smartphones. Erst im Januar waren die hessischen Behörden gegen einen Schwarzarbeitsring im Baugewerbe vorgegangen. Die Ermittlungen richten sich dabei gegen 48 Beschuldigte, die ein illegales Netzwerk von Bau- und Scheinfirmen betrieben haben sollen. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht eine Baufirma aus dem Kreis Groß-Gerau. Dessen Geschäftsführer wurde neben zwei weiteren Männern festgenommen.

Quelle: DPA

Köln: Arbeiter von Stahlplatte getroffen – Lebensgefahr

Auf einer Baustelle im Kölner Stadtteil Deutz ist am Mittwoch ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Wie der Kölner „Express“ berichtet, wurde der Arbeiter in einer Baugrube von einer herabfallenden Stahlplatte getroffen. Als die Feuerwehr gegen 7.30 Uhr alarmiert wurde, hatten die Kollegen den 51-Jährigen bereits befreit und reanimierten ihn. Da er in einer metertiefen Grube lag, waren auch Höhenretter an dem Einsatz beteiligt. Der 51-Jährige kam sofort in ein Krankenhaus, wo die Ärzte weiter um sein Leben kämpfen. Auch ein weiterer Arbeiter wurde dem Bericht nach leicht verletzt. Einer der Männer musste den Unfall mit ansehen und wird derzeit psychologisch betreut. 

Polizisten stehen an einer Tiefbaustelle, an der ein Arbeiter zuvor bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden war.

Polizisten stehen an einer Tiefbaustelle, an der ein Arbeiter zuvor bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden war

© Petra Albers / DPA

Quelle: „Express“

Kassel: Mann findet Sparbuch und 5000 Euro in eigenem Auto

5000 Euro Bargeld und ein Sparbuch mit einem Guthaben von über 17 000 Euro hat ein Mann in seinem eigenen Auto gefunden. In einem Fach hinter dem Beifahrersitz entdeckte der 50-Jährige aus Kassel einen Briefumschlag, obwohl er das Auto schon vor über vier Jahren gebraucht gekauft hatte. Der 69-Jährige Besitzer aus dem Landkreis Heidekreis in Niedersachsen habe ausfindig gemacht werden können und wolle bei nächster Gelegenheit seine Wertsachen abholen, erklärte ein Polizeisprecher aus Kassel am Mittwoch.

Gemeinsam mit den Kollegen in Niedersachsen hatten die Kasseler Beamten nach dem Mann gesucht. Wie sich herausstellte, hatte der 69-Jährige im Rahmen eines Umzugs im Jahr 2016 mehrere Fahrzeuge verkauft, darunter auch das des Geldfinders aus Kassel. Vermutlich habe man den Umschlag mit dem Sparbuch und dem Bargeld in der Hektik vor einer Probefahrt schnell hinter dem Beifahrersitz versteckt und später vergessen. Die Beamten hätten ihm mehrfach versichern müssen, dass ihr Anruf kein Scherz sei, hieß es in der Mitteilung.

Quelle: DPA

Roding: Durchsuchungen und Festnahme wegen zweier drogenbedingter Todesfälle in Bayern

Im Zusammenhang mit zwei drogenbedingten Todesfällen sind am Donnerstag sieben Wohnungen im bayerischen Landkreis Cham durchsucht worden. Ein 22-jähriger wurde wegen des Verdachts auf unerlaubten Drogenhandel verhaftet, wie die oberpfälzische Polizei mitteilte. In der Stadt Roding waren im Januar und Februar zwei Menschen nachweislich beziehungsweise mutmaßlich nach dem Konsum des Narkosemittels Fentanyl gestorben.

Eine 21-Jährige starb demnach Ende Januar in ihrer Rodinger Wohnung an einer Überdosis und einer sogenannten Mischintoxiktation, nachdem sie Fentanyl über Dämpfe eingeatmet haben soll. Einen Tag später sei ein 25 Jahre alter Mann aus Rodingen bewusstlos in seiner Wohnung gefunden worden. Fünf Tage später starb er aus bislang unklarer Ursache im Krankenhaus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand könne ein Fentanylkonsum nicht ausgeschlossen werden. Ein rechtsmedizinisches Gutachten stehe noch aus.

Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittelt die Regensburger Kriminalpolizei seit Wochen gegen mehrere Menschen wegen des Verdachts auf unterlassene Hilfeleistung und verschiedener Verstöße im Zusammenhang mit Drogen. Durchsucht wurden nun Wohnungen von Beschuldigten im Alter von 22 bis 29 Jahren. Dabei seien geringe Mengen Drogen beschlagnahmt worden. Fentanyl ist ein Opioid, das als Schmerzmittel bei Narkosen eingesetzt wird. Eine falsche Anwendung kann zu schweren Gesundheitsschäden oder zum Tod führen.

Quelle: AFP

Berlin: Zoo bittet um Namensvorschläge für Gorillababy

Es ist winzig, lächelt seelig und klammert sich an das Fell seiner Mutter: Das gut zwei Wochen alte Berliner Gorillababy ist ein Mädchen. „Das sind großartige Nachrichten für diese bedrohte Tierart, denn eine Gorillagruppe setzt sich in der Regel aus einem Silberrücken und mehreren Weibchen zusammen“, sagte der stellvertretende Revierleiter Ruben Gralki vom Berliner Zoo bereits am Dienstag. Ein Damenüberschuss sei daher von Vorteil. Bislang stand das Geschlecht des Nachwuchses nicht fest, da sich ausschließlich Gorilladame Bibi (24) um ihre Erstgeborene kümmert. Die Kleine habe sich aber so gedreht, dass mehrere Tierpfleger das Geschlecht von Weitem sicher erkannt hätten, sagte eine Zoosprecherin.

Gorilla-Mutter Bibi hält ihrim Zoo Berlin geborenes Jungtier im Arm

Gorilla-Mutter Bibi mit ihrem Nachwuchs: Der Berliner Zoo sucht jetzt einen Namen für das Neugeborene.

© Zoo Berlin / DPA

Jetzt sucht der Zoo bis zum 8. März einen möglichst kurzen, knackigen Namen für das kleine Mädchen. Auf seiner Internetseite ruft der Tiergarten Bürger dazu auf, Vorschläge über die sozialen Netzwerke (www.instagram.com/zooberlin, www.facebook.com/zooberlin, https://twitter.com/zooberlin) zu machen. Diese können aber auch klassisch auf dem Postweg eingereicht werden. „Selbstverständlich werden auch Namensvorschläge von Nicht-Hauptstädtern bedacht“, heißt es. Eine Jury des Zoo-Teams wählt im Anschluss einen Favoriten aus. Der Name soll dann in der kommenden Woche via Presse-Mitteilung und über die sozialen Netzwerke verkündet werden.

Quellen: DPA, zoo-berlin.de

Duderstadt: 16-Jährige liegt tot auf Landstraße

In der Nähe des niedersächsischen Ortes Duderstadt ist eine 16-Jährige tot auf einer Landstraße entdeckt worden. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, lag das Mädchen gegen 19 Uhr zwischen dem Kreisel Nesselröden und der Ortschaft Wöllmarshausen auf der L 569. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Teenager vermutlich von einem Auto überrollt. Unklar ist bislang, ob die junge Frau zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Straße lag. Die 21-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock. Für die umfangreichen Maßnahmen an der Unfallstelle war die L 569 mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei ermittelt.

Quelle:  Polizei Göttingen

Berlin: Radfahrer behindert minutenlang Rettungskräfte im Einsatz

In Berlin hat ein Radfahrer minutenlang Rettungskräfte bei einem Einsatz behindert. Wie die Polizei berichtet, wurde der Rettungswagen und ein Notarzt zu einem Seniorenheim gerufen, weil dort eine 92-jährige Bewohnerin reanimationspflichtig geworden war. Die Retter konnten die Seniorin wiederbeleben. Als sie mit ihr losfahren wollten, behinderte sie ein Radfahrer, der ihnen auf der Fahrbahn zunächst keinen Platz machte. Als der Mann vor ihnen fuhr und sie deshalb kein Tempo aufnehmen konnten, schaltete der Fahrer das Martinshorn ein und überholte ihn. Als der Rettungswagen abbremste stieß der 50-jährige Radfahrer mit dem Wagen zusammen und klagte anschließend über Schmerzen, ohne diese weiter zu erläutern. Stattdessen riss er die Fahrertür auf, um den 28-jährigen Sanitäter zu bedrohen und zu beleidigen. Schließlich versuchte er die Hecktür zu öffnen, was die Besatzung aber verhindern konnte. Während der mehrere Minuten andauernden Attacken des Radfahrers war eine Weiterfahrt nicht möglich. Der Notarzt kümmerte sich währenddessen um die Patientin, da sich deren Gesundheitszustand zwischenzeitlich wieder verschlechtert hatte und sie erneut reanimationspflichtig geworden war. Alarmierte Polizeikräfte hielten den Radfahrer in Schach, sodass die Fahrt ins Krankenhaus schließlich fortgesetzt werden konnte. Wie die Klinik später mitteilte, verstarb die Patientin. Ob und welchen Einfluss das Verhalten des 50-Jährigen und der dadurch längere Transport ins Krankenhaus hierauf hatten, müssen die Ermittlungen ergeben. Er muss sich nun wegen tätlichen Angriffs und Nötigung verantworten.

Quelle: Polizei Berlin

München: Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Mädchen – Prozessbeginn

Es ist eine alptraumhafte Szene: Ein Mann mit einer Wolfsmaske zerrt am helllichten Tag in München ein Mädchen in ein Gebüsch und vergewaltigt das Kind. Nach dem Vorfall im Sommer 2019 beginnt am Mittwoch (9.30 Uhr) vor dem Landgericht München I der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter. Er hat die Vorwürfe nach Angaben seines Anwalts gestanden. Der Mann soll das damals elf Jahre alte Mädchen im Münchner Stadtteil Obergiesing missbraucht haben. Die Wolfsmaske fanden die Ermittler später in einem Abfallcontainer in der Nähe seines Wohnortes, nachdem der Angeklagte ihnen gesagt hatte, wo sie suchen müssen. Der Fall wirft auch die Frage nach der Resozialisierung von Sexualstraftätern auf, denn der Mann befand sich in einer Lockerungsstufe des Maßregelvollzugs.

Quelle: DPA

Bonn: Unbekannte klauen mehr als 1000 Brillengestelle

In Bonn haben unbekannte Täter ein Brillengeschäft in der Innenstadt ausgeraubt. Wie die Polizei berichtete, schlugen sie zwischen Montagabend, 19 Uhr, und Dienstagmorgen, 9.30 Uhr, die Fensterscheiben des Geschäfts ein und erlangten so Zutritt in den Bürobereich im Obergeschoss. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten einschließlich des Verkaufsraumes und erbeuteten neben Bargeld auch mehr als 1000 Brillengestelle. 

Quelle:Polizei Bonn

Bad Eilsen: SEK-Kommando überwältigt 30-Jährigen

Ein Sondereinsatzkommando der Polizei hat im niedersächsischen Bad Eilsen einen 30-jährigen Mann überwältigt. Familienangehörige hatten am Dienstagnachmittag gegen kurz vor 15 Uhr die Polizei alarmiert, weil der Mann nicht die elterliche Wohnung verlassen wollte. Als die Beamten eintrafen, wurden sie von dem alkoholisierten und möglicherweise unter Drogen stehenden Mann mit einem Messer und einem schwertähnlichen Gegenstand bedroht. Da er laut Angehörigen auch im Besitz einer Schusswaffe gewesen sein soll, wurde das Spezialeinsatzkommando verständigt und das Gebäude evakuiert. Die Einsatzkräfte konnten den Mann gegen 18.30 Uhr überwältigen und in Polizeigewahrsam nehmen. 

Quelle:  Polizei Nienburg / Schaumburg

 Nachrichten von Dienstag, den 2. März 2021

Berlin: 13 Jahre Haft wegen Mordversuchs nach tödlichem Raserunfall vom Kurfürstendamm

Im dritten Anlauf hat das Berliner Landgericht einen der beiden Raser vom Kurfürstendamm zu 13 Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen den Angeklagten Marvin N. am Dienstag des versuchten Mordes in Tateinheit mit vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Dem Angeklagten wurde die Fahrerlaubnis entzogen und eine fünfjährige Sperre zur Neuerteilung ausgesprochen.

N. hatte sich im Februar 2016 auf dem Kurfürstendamm mit einem anderen Mann, Hamdi H., ein illegales Autorennen geliefert, bei dem ein unbeteiligter 69-jähriger Fahrer getötet wurde. In einem ersten Prozess wurden N. und H. im Februar 2017 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt – deutschlandweit die ersten Mordurteile in einem solchen Fall. Allerdings kassierte der Bundesgerichtshof (BGH) die beiden Urteile im März 2018.

Februar 2016: Die gesperrte Tauentzienstraße nach einem illegalen Autorennen

Februar 2016: Die gesperrte Tauentzienstraße nach einem illegalen Autorennen. Mehr als fünf Jahre nach einem tödlichen Autorennen auf dem Berliner Ku’damm ist einer der beiden Raser zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.

© Britta Pedersen/dpa-Zentralbild / DPA

Der zweite Prozess platzte nach einem erfolgreichen Befangenheitsantrag gegen die zuständige Berliner Strafkammer. Die Neuauflage dieses Verfahrens endete im März 2019 mit erneuten Mordurteilen gegen beide Angeklagte. Diesmal hatte das Urteil gegen H. Bestand – sein Wagen war direkt mit dem des Getöteten kollidiert. Doch das Urteil gegen N. kassierte der BGH im Juni 2020 erneut.

In dem dritten Prozess gegen H. wertete die nun zuständige Berliner Kammer die Tat als versuchten Mord, denn der Wagen von N. sei nicht unmittelbar an der tödlichen Kollision mit dem Auto des 69-Jährigen beteiligt gewesen. Beim tödlichen Zusammenstoß des Autos von H. mit dem Wagen des Getöteten sei N. kein Mittäter gewesen, weil es keinen gemeinsamen Tatplan gegeben habe.

Die Richter hielten N. aber des Mordversuchs für schuldig. Denn es sei lediglich Zufall gewesen, dass nicht er, sondern H. mit dem Auto des 69-Jährigen zusammengestoßen sei. N. habe ebenso wie H. gewusst, dass durch das rücksichtslose Fahrverhalten unbeteiligte Verkehrsteilnehmer zu Tode kommen konnten. Dies habe N. billigend in Kauf genommen.

Quelle: AFP

Kassel: Sparbuch und Geld im Wert von 22.000 Euro finden nach Jahren zu Besitzer zurück

Nach fünf Jahren haben ein verlorengegangenes Sparbuch und Bargeld im Wert von mehr als 22.000 Euro zu ihrem Besitzer zurückgefunden. Ein 69-Jähriger hatte den Briefumschlag mit dem Geld und dem Ersparten in einem Auto vergessen, das er später verkaufte, wie die Polizei Kassel am Dienstag mitteilte.

Das Fahrzeug gehörte mittlerweile einem 50-Jährigen aus Kassel, der den Briefumschlag mit den Rücklagen im Februar in einem Fach hinter dem Beifahrersitz entdeckte. Dieses Auto besaß er bereits seit vier Jahren. Der ehrliche Finder brachte das Sparbuch mit dem Guthaben von rund 17.000 Euro und die 5000 Euro Bargeld zur Polizei. Er konnte sich nicht erklären, wie der Umschlag in sein Auto gekommen war.

Die Beamten machten den Besitzer in Niedersachsen schließlich ausfindig. Der 69-Jährige, der zunächst an einen Scherz glaubte, vermisste sein Sparbuch bereits seit fünf Jahren. Das Auto des 50-Jährigen hatte zuvor ihm gehört. Während eines Umzugs 2016 hatte der Mann eine Scheune mit diversen Fahrzeugen aufgelöst. Vermutlich habe er den Umschlag mit dem Sparbuch und dem Geld vor einer Probefahrt schnell hinter dem Beifahrersitz versteckt, was später im in Vergessenheit geraten sei.

Ingolstadt: Jugendlicher stirbt nach Stromschlag an Bahnhof

Ein Jugendlicher ist durch einen Stromschlag an einem Bahnhof in Ingolstadt getötet worden. Ein weiterer Jugendlicher wurde bei dem Unfall am Montagabend schwer verletzt, er schwebte aber nicht in Lebensgefahr, wie die Polizei in der oberbayerischen Stadt am Dienstag mitteilte.

Die Jugendlichen hatten sich nach bisherigen Erkenntnissen zu nah an einer stromführenden Leitung im Gleisbereich des Bahnhofs aufgehalten. Die genaueren Umstände des Unglücks waren noch unklar. Nach dem Unfall am Montag war die Identität der beiden zunächst nicht bekannt gewesen.

Der Nordbahnhof war am Montag kurzzeitig komplett gesperrt, meldete der „Donaukurier“. Die Kriminalpolizei warne in diesem Zusammenhang vor dem unbefugten Aufenthalt an Gleisen und Zügen: Die Volt-Zahl der dort stromführenden Leitungen könne sich im fünfstelligen Bereich bewegen, der einer Haushalts-Steckdose im Vergleich dazu im niedrigen dreistelligen, schreibt das Blatt und zitiert die Polizei mit den Worten. „Schon in die Nähe einer solchen Starkstromleitung zu kommen, ist lebensgefährlich, da der Strom auch durch die Luft überspringen kann.“

Quellen: AFP / „Donaukurier

München: Polizist wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs in Untersuchungshaft

Ein 55-jähriger Polizeibeamter aus München steht im Verdacht, sein Stiefkind missbraucht zu haben. Der Mann wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte. Gegen den Polizisten wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet, die Ausübung der Dienstgeschäfte wurde ihm untersagt.

Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München hatte den Angaben zufolge am Sonntag über den mutmaßlichen Missbrauchsfall informiert. Bei der Vernehmung des minderjährigen Opfers erhärtete sich demnach der Tatverdacht gegen den 55-Jährigen. Weitere Einzelheiten nannte die Polizei mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen der Kripo und den Opferschutz zunächst nicht.

Quelle: AFP

Erfurt: Saugroboter löst nächtlichen Polizeieinsatz aus

Eine 29 Jahre alte Frau hat wegen eines vermeintlichen Einbrechers in ihrer Wohnung einen Großeinsatz der Polizei verursacht. Die Frau war durch Poltergeräusche aufgeschreckt worden und alarmierte die Polizei, die in der Nacht zum Dienstag mit mehreren Streifenwagen-Besatzungen anrückte. Als Einbrecher, vor dem sich die Frau in ihrem Schlafzimmer einschloss, entpuppte sich schließlich ein elektronischer Gefährte: Der Saugroboter der Frau hatte sich nachts wie ein guter Wichtel aus dem Märchen an die Putzarbeit gemacht. Dabei war er gegen Möbel gestoßen.

Quelle: DPA

Nürnberg: Streit bei Autokauf – Verkäufer greift Käufer mit Messer an

Ein Autokauf hat in Nürnberg mit einem Messerstich geendet. Nach Erkenntnissen der Ermittler habe ein 37-jähriger Mann einem 55-Jährigen in der Stadt in Mittelfranken ein Auto abkaufen wollen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Aus bisher unklarer Ursache seien die beiden Männer am Montagnachmittag in heftigen Streit geraten. Der Verkäufer habe nach bisherigen Ermittlungsstand schließlich ein Messer gezogen und den Käufer damit am Bein verletzt. Dann sei er mit seinem Auto davon gefahren.

Der 37-Jährige wurde den Angaben zufolge im Krankenhaus behandelt. Der 55 Jahre alte Tatverdächtige wurde nach kurzer Fahndung festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

Quelle: DPA

Glashütten: Soldat in Hessen verhaftet – Ermittlungen des LKA dauern an 

Nach der Festnahme eines Bundeswehrsoldaten aus dem Hochtaunuskreis, der Waffen gehortet und sich in rechtsextremer Weise geäußert haben soll, gehen die Ermittlungen weiter. „Wir ermitteln in ganz verschiedenen Bereichen“, sagte eine Sprecherin des Landeskriminalamts in Wiesbaden am Dienstag. Datenträger müssten ausgewertet und Zeugen vernommen werden.

Spezialkräfte der hessischen Polizei hatten am Wochenende den 21-Jährigen festgenommen und Waffen sowie Munition sichergestellt. Auch ein Verwandter des Mannes, ein 63-Jähriger, wurde festgenommen, ein dritter Tatverdächtiger im Alter von 20 Jahren stellte sich der Polizei. Dabei soll es sich um den Vater und den Bruder des 21-Jährigen handeln. Gegen alle drei Männer aus Glashütten wurde Haftbefehl erlassen. Sie sollen nun im Rahmen der Ermittlungen vernommen werden, hieß es beim LKA.

Bei der Durchsuchung der Privat- und Diensträume waren umfangreiche Beweismittel, darunter scharfe Schusswaffen, diverse Munition, Spreng- und Explosivstoff sowie Schriftstücke und Datenträger aufgefunden und sichergestellt worden.

Quelle: DPA

Wasserkuppe: Mutter und Kinder bei Flugunfall getötet – Pilot zeigt Anteilnahme

Zum Auftakt des Prozesses um einen Flugunfall mit drei Toten auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe, hat der angeklagte Pilot den Angehörigen sein tiefes Bedauern ausgedrückt. „Es tut mir wahnsinnig leid“, sagte der Mann am Dienstag vor dem Landgericht Fulda. „Ich kann nicht verstehen, wie dieser schlimme Unfall passieren konnte, der so viel Leid gebracht hat.“ Bis heute denke er täglich an den Unfall und träume nachts davon. Sein Anwalt erklärte, sein Mandant würde alles dafür geben, den Flug ungeschehen zu machen.

Der Mann aus Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz ist wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Gefährdung des Luftverkehrs angeklagt. Bei dem Unglück am 14. Oktober 2018 auf der Wasserkuppe in der Rhön war das Leichtflugzeug über die Landebahn hinausgeschossen und hatte eine 39 Jahre alte Mutter und ihre beiden elf und zwölf Jahre alten Kinder getötet. Die Maschine durchbrach eine Schranke und erfasste die Passanten auf einem angrenzenden Fußweg mit noch laufendem Propeller.

Quelle: DPA

Bremerhaven: 325 Kilogramm Kokain entdeckt – Festnahmen in Dänemark

Die dänische Polizei hat in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Zoll neun Männer wegen des versuchten Schmuggels von 325 Kilogramm Kokain festgenommen. Sie wurden nach Polizeiangaben am Montagabend in der Nähe von Kopenhagen festgesetzt, nachdem sie gemeinsam versucht hatten, die Drogen aus einem Container abzuholen, der zuvor per Schiff aus Bremerhaven in die dänische Hauptstadt gebracht worden war. Ihnen wird nun versuchter Schmuggel harter Drogen vorgeworfen.

Die Sonderermittler der Kopenhagener Polizei haben demnach einen Tipp des deutschen Zolls erhalten, der das Kokain vergangene Woche in Bremerhaven entdeckt und sichergestellt hatte. Ursprünglich seien die Drogen per Container aus Brasilien in die deutsche Hafenstadt geschickt und letztlich an eine Firma in der Gemeinde Hedehusene westlich von Kopenhagen adressiert worden. Von dem Kokain in dem Container habe besagte Firma nichts gewusst.

Quelle: DPA

Nortorf: Explosion in Reihenhaus – Rettungskräfte suchen nach vermisster Bewohnerin

Nach einer Explosion in einem Reihenhaus in Nortorf in Schleswig-Holstein wird eine 54 Jahre alte Bewohnerin vermisst. Die Suche solle am Dienstag fortgesetzt werden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Das Haus in dem Ort bei Neumünster war am Montagmorgen nach einer Explosion in Brand geraten. Während der 56-jährige Lebensgefährte später wenige Kilometer vom Haus entfernt in seinem Wagen angetroffen wurde, fehlt von der Frau seitdem jede Spur. Der Mann war am Montag nicht ansprechbar gewesen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hofft, ihn im Laufe des Tages befragen zu können. Zur Unglücksursache und zur Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine Angaben.

Quelle: DPA

Berlin: Sechs mutmaßliche Dealer bei Drogen-Razzia verhaftet 

Sie sollen einen Kokain-Lieferdienst betrieben haben: Sechs mutmaßliche Dealer sind am Dienstag bei einer Razzia in Berlin verhaftet worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, durchsuchten am Morgen rund 200 Ermittler 14 Objekte in der Hauptstadt. Es seien umfangreiche Beweismittel sicher gestellt worden, hieß es. Insgesamt werde gegen 13 Tatverdächtige verschiedener Nationalitäten zwischen 23 und 45 Jahren ermittelt. Sie sollen viel Geld durch Drogenhandel eingenommen haben, vor allem durch einen Kokain-Lieferdienst. 2200 Verkäufe werden den Verdächtigen zur Last gelegt. Die Behörden ermitteln seit fünf Monaten in dem Fall. Dabei seien organisierte Strukturen in großem Umfang sichtbar geworden, hieß es.

Quelle: DPA

Großalmerode: Kind bricht auf zugefrorenem See ein und stirbt

Ein achtjähriger Junge ist im Krankenhaus gestorben, nachdem er auf einem zugefrorenen See in Hessen eingebrochen war. Ärzte hätten stundenlang um das Leben des Jungen gekämpft, um kurz vor Mitternacht aber seinen Tod feststellen müssen, teilte die Polizei am frühen Dienstagmorgen mit. Das Kind war Polizeiangaben zufolge beim Spielen auf das nicht mehr tragfähige Eis des Rommeroder Sees bei Großalmerode im hessischen Werra-Meißner-Kreis gegangen. Nachdem er eingebrochen war, habe er sich nicht mehr selbstständig befreien können. Ein anderes Kind, das am frühen Montagabend mit dem Jungen unterwegs gewesen war, holte demnach Hilfe.

Erst nach knapp einer Stunde konnten Taucher den eingebrochenen Jungen an Land ziehen. Wie lange er unter dem Eis gewesen war, blieb zunächst unklar. Er wurde in kritischem Zustand und unter laufenden Reanimationsmaßnahmen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Kassel geflogen, wo er später starb. Die Eltern des Kindes wurden seelsorgerisch betreut. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Todesursache und den Umständen des Unglücks. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Tauchern der DLRG vor Ort. Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera war im Einsatz. Die Polizei warnte, dass es zwar trotz der Plusgrade in einigen stehenden Gewässern noch geschlossene Eisdecken gebe, diese aber nicht mehr tragfähig seien und bei Betreten akute Lebensgefahr bestehe. Eltern sollten auf ihre Kinder einwirken, unter keinen Umständen auf solche Eisflächen zu gehen.

Quelle: DPA

Heidelberg/München: Explosive Post an Firmen – Rentner in U-Haft bestreitet Taten weiter

Zwei Wochen nach den Anschlägen mit explosiven Postsendungen an süddeutsche Lebensmittelfirmen ist das Motiv weiterhin unklar. Der beschuldigte Rentner bestreite die Tat weiter, teilte die Staatsanwaltschaft Heidelberg mit. Es gebe derzeit keine „auf Tatsachen gegründete Annahmen, was das Tatmotiv anbelangt“. Nach Überzeugung der Ermittler hat der 66-Jährige die Sprengstoffpakete an einer Ulmer Postannahmestelle abgegeben. Der Mann hat seinen Wohnsitz im Raum Ulm und sitzt in U-Haft.

Die Serie hatte am Dienstag vor zwei Wochen in der Warenannahme eines Getränkeherstellers in Eppelheim begonnen. Dort war ein Mann durch eine Verpuffung verletzt worden, als er ein Paket angenommen hatte. Am Folgetag kam es beim Öffnen eines Briefes in der Lidl-Zentrale in Neckarsulm zu einer Explosion mit drei Verletzten.

Nach diesen beiden Fällen in Baden-Württemberg war ein drittes verdächtiges Paket, das an den Babynahrungshersteller Hipp adressiert war, in der Nacht zu Donnerstag in einem Paktverteilzentrum beim Flughafen München abgefangen und entschärft worden.

Quelle: DPA

Duisburg: Flucht vor Kontrolle in Bahn – 15-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Offenbar um einer Fahrkartenkontrolle zu entgehen, ist ein 15-Jähriger in Duisburg am Montag aus einer Straßenbahn gesprungen und hat sich dabei lebensgefährlich verletzt. Der Junge habe offensichtlich angesichts der Kontrolle von innen die hintere linke Tür geöffnet und sei aus der fahrenden Bahn herausgesprungen, teilte die Polizei mit. Beim Stürzen sei er schwer verletzt worden. Ein Hubschrauber war im Einsatz, der 15-Jährige kam mit aber mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr.

Quelle: DPA

Wildenfels: Fahrer verbrennt nach Unfall in Auto

Schwerer Verkehrsunfall im sächsischen Wildenfels: Dort kam es ersten Ermittlungen am Montagmittag zufolge aus bislang noch ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Einer der Wagen fing laut Polizei Feuer und brannte völlig aus. Der 53-jährige Fahrer verstarb im Fahrzeug. Der Fahrer des anderen Unfallwagens, ein 53-jähriger Mann, wurde durch den Aufprall schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Straße war zur Unfallaufnahme und für Bergungsarbeiten fünf Stunden voll gesperrt.

Quelle:Polizei Sachsen

 Nachrichten von Montag, den 1. März 2021

Bamberg: Jugendliche filmen sich bei illegaler Fahrt an Außenseite eines Regionalzuges

Zwei Bamberger Jugendliche sind am Freitagabend auf den Puffer an der Rückseite des Zuges gestiegen, um darauf mitzufahren. Dies bestätigte die lokale Polizeidienststelle am Montag. Ein Fahrgast hatte die 18 und 19 Jahre alten Männer bei ihrer Tat beobachtete und meldete sie einem Bahn-Mitarbeiter. Der Lokführer sah sich gezwungen bei einem Tempo von 120 Kilometer pro Stunde eine Notbremsung einzuleiten. 

Das Duo blieb unverletzt und flüchtete nachdem es aufgeflogen war. Wenig später wurden die beiden Männer von der Polizei im naheliegenden Coburg gefasst. Nach Angaben der Polizei, filmten die Jugendlichen sich bei ihrer illegalen Bahnfahrt. Darüber hinaus führten sie Sturmhauben, eine Schablone und Fotos eines selbst gesprayten Graffitis an einem anderen Zug mit sich. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung gegen die beiden Männer.

Quelle: DPA

Großalmerode: Kind bricht in See ein – Per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Ein Junge ist auf einem kleineren zugefrorenen See in Hessen eingebrochen und konnte laut Polizei erst nach etwa 50 Minuten von Tauchern an Land gezogen werden. „Der Zustand des Achtjährigen ist kritisch“, sagte ein Sprecher der Polizei in Eschwege (Werra-Meißner-Kreis). „Das Kind ist auf einem stehenden Gewässer in Großalmerode, das offensichtlich noch zugefroren war, eingebrochen und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien.“

Ein anderes Kind, das am frühen Montagabend mit dem Jungen unterwegs gewesen war, hatte demnach Hilfe geholt. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Tauchern der DLRG vor Ort. Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera war demnach im Einsatz. Nach etwa 50 Minuten sei der bewusstlose Junge ans Ufer gezogen worden, sagte der Sprecher. Wie lange er unter dem Eis war, sei unklar. Nach ersten Reanimationsmaßnahmen wurde das Kind per Rettungshubschrauber in eine Klinik in Kassel gebracht.

Quelle: DPA

Münster: Tödlicher Streit um angeblich zu lautes Telefonat: Lebenslange Haft

Nach einem tödlichen Streit um ein angeblich zu lautes Telefonat ist ein Mann aus Münster am Montag wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Angeklagte hatte am späten Abend des 9. Mai 2020 einen 33-Jährigen erstochen, der auf einer Treppe vor seinem Haus telefoniert hatte. Die Klinge des Messers hatte unter anderem das Herz getroffen. Im Prozess vor dem Schwurgericht Münster hatte der 62-jährige Deutsche erklärt, dass die Situation schlagartig völlig außer Kontrolle geraten sei. Seine Verteidiger hatten auf Notwehr plädiert und Freispruch gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Kurz vor der Urteilsverkündung hatte der Angeklagte noch einmal versichert, dass er den 33-Jährigen nicht treffen wollte. „Ich bin kein Mörder“, sagte er den Richtern. Er habe in seinem ganzen Leben noch nie körperliche Gewalt ausgeübt. „Ich bedauere abgrundtief, was passiert ist.“ Die Richter gehen davon aus, dass der 62-Jährige hochgradig verärgert war. Nach zwei vorausgegangenen Ansprachen habe er die Situation um kurz vor 23 Uhr schließlich endgültig klären wollen. Er habe seine Penthouse-Wohnung verlassen und sei auf die Straße gegangen. Dabei habe er sich Arbeitshandschuhe angezogen und ein Messer mitgenommen.

„Ihn störte die Anwesenheit des rauchend und trinkend auf seinem Grundstück sitzenden Mannes“, sagte Richterin Elisabeth Hülsmann bei der Urteilsbegründung. Er habe um seine Nachtruhe gefürchtet und sei immer wütender geworden. Dabei habe er dem Geschädigten, der mit keinem Angriff gerechnet habe, zwei Stiche in die Brust und einen in den Unterbauch versetzt. Anschließend habe er versucht, die Tat zu vertuschen und das Messer in den Grünanlagen versteckt. „Es war sein Wunsch, den Geschädigten abzustrafen“, so Hülsmann. Der Angeklagte hatte nach seiner Festnahme erklärt, dass er sich an den genauen Ablauf der Tat nicht erinnern könne. Dass der andere Mann verletzt worden ist, habe er erst gemerkt, als er Blut auf dessen Hemd gesehen habe.

Quelle: DPA

Kaiserslautern/Waldmohr: Lkw-Fahrer will alkoholisiert Führerschein abholen

Ein Lastwagenfahrer ist in Rheinland-Pfalz betrunken zur Autobahnpolizei gefahren, um seinen Führerschein und seine Fahrzeugpapiere abzuholen. Die Beamten hätten dem Mann am Sonntagabend präventiv beides abgenommen, da er auf der Raststätte Waldmohr an der A6 mit 3,24 Promille angetroffen worden sei, teilte die Polizei am Montag mit.

Als der 43-Jährige am Montagmorgen bei der Polizeiautobahnstation Kaiserslautern erschien, habe er angegeben, dass er mit einem Taxi gekommen sei. Da der Mann nach Alkohol roch, sei ein weiterer Alkoholtest durchgeführt worden, der 1,24 Promille ergab. Anschließend stellten die Beamten fest, dass der Lkw-Fahrer seinen Lastzug außerhalb des Polizeigeländes geparkt hatte und mit diesem von der Raststätte Waldmohr bis ins rund 30 Kilometer entfernte Kaiserslautern gefahren war.

Gegen den Mann sei ein Strafverfahren eingeleitet worden. Er habe zudem 1000 Euro bezahlen müssen.

Quelle: DPA

Jülich: Lastwagen überschlägt sich auf A44 – Hunderte Ölkanister zerplatzt

Nach einem Lastwagen-Unfall sind auf der Autobahn 44 in Nordrhein-Westfalen mehrere Hundert mit Motoröl gefüllte Kanister zerplatzt. Der Lkw habe nach ersten Erkenntnissen am Montagmorgen in der Nähe von Jülich eine Leitplanke touchiert und sich überschlagen, teilte die Polizei mit. Anschließend blieb der 14-Tonner auf dem Dach liegen. Rettungskräfte brachten den 46 Jahre alten Fahrer, der in Richtung Mönchengladbach unterwegs war, in ein Krankenhaus.

Die Polizei ging wegen des Öls auf der Fahrbahn von Reinigungsarbeiten bis in den Abend aus. Die Autobahn musste vollgesperrt werden. Einsatzkräfte versuchten nach Angaben eines Sprechers, den Verkehr umzuleiten und den entstandenen Stau aufzulösen. Mehrere Medien hatten berichtet.

Quelle: DPA

Greifswald: Datenbank für Herrenhäuser geplant

Herrenhaus in Neparmitz

Wie viele andere einstige Prachtbauten im Norden rottet das Herrenhaus in Neparmitz auf Rügen seit Jahren vor sich hin. 

© Stefan Sauer/ / Picture Alliance

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat den Startschuss für eine groß angelegte Datenbank für die Schlösser und Herrenhäuser im Ostseeraum gegeben. 1,3 Millionen Euro stellt Schwerin für das Projekt bereit, vom Bund kommen 2,6 Millionen Euro. Gesammelt und erfasst werden sollen nach NDR-Informationen etwa Details zur Architektur, den Eigentümer und dem Inventar der Gebäude. In einer Pilotphase werden zunächst 20 Herrenhäuser erfasst, insgesamt sollen bis zu 20.000 Gebäude in Norddeutschland sowie an der skandinavischen, baltischen, polnischen und russischen Ostseeküste ihren Weg in die Datenbank finden. 

Allein in Mecklenburg-Vorpommern befinden sich etliche Schlösser, Guts- und Herrenhäuser. Die einst prächtigen Gebäude sind teilweise seit Jahrzehnten ungenutzt und vom Verfall bedroht. 

Quelle:NDR

Troisdorf: 55-Jähriger hortet illegale Kriegswaffen

Im nordrhein-westfälischen Troisdorf ist die illegale Kriegswaffensammlung eines 55-Jährigen aufgeflogen. In der Wohnung des Manns habe die Polizei bereits Ende Februar „eine umfangreiche Sammlung scharfer Waffen“ aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg entdeckt, hieß es am Montag in einer Mitteilung. Demnach besaß der Mann, der nicht über einen Waffenschein verfügt, mehrere halb- und vollautomatische Gewehre der Wehrmacht samt passender Munition.

Auch Hand- Wurf- und Panzergranaten soll der 55-Jährige in einem offenen Regal aufbewahrt haben. Eine Zeugin habe der Polizei den Hinweis auf die Waffensammlung gegeben. Der Waffenbesitzer habe sich kooperativ gezeigt und den Beamten alle Bestandteile seiner Sammlung ausgehändigt.

Nach Angaben des Sammlers beläuft sich der Wert der Waffen auf rund 13.000 Euro. Den 55-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- sowie das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Quelle: AFP

Pechbrunn: Getuntes E-Bike: Radler muss mit Strafe rechnen

Mit einem getunten E-Bike ist ein Mann in der Oberpfalz der Polizei ins Netz gegangen. Als Streifenbeamte auf einer Kreisstraße bei Pechbrunn den 44-Jährigen überholten, fiel ihnen auf, dass dieser ungewöhnlich schnell unterwegs war, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei einer Kontrolle stellten die Beamten am Sonntag fest, dass der Mann den Antrieb des E-Bikes manipuliert hatte.

Den Angaben zufolge fuhr er mit 43 Stundenkilometern. Bei dem E-Bike handelte es sich um ein sogenanntes Pedelec, das normalerweise maximal 25 Kilometer pro Stunde schafft, wie ein Polizeisprecher sagte. Wegen der technischen Veränderung des Antriebs hätte der 44-Jährige eine Zulassung und einen Führerschein gebraucht, um mit dem Rad fahren zu dürfen. Weil er beides nicht besitze, müsse er nun mit einer Strafe rechnen. Das E-Bike wurde vorläufig sichergestellt.

Quelle: DPA

Pfullendorf: Waffen und Munition bei Bundeswehrsoldat gefunden

Spezialkräfte der hessischen Polizei haben einen Bundeswehrsoldaten vorläufig festgenommen und Waffen sowie Munition sichergestellt. Der Mann wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag nach einem Hinweis gestellt. Behörden ermitteln demnach gegen den Soldaten wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, unerlaubten Waffen- und Sprengstoffbesitz sowie wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Polizei stellte Kurz- und Langwaffen, Munition, eine Handgranate sowie Sprengmittel sicher. Dabei geht es nach ersten Erkenntnissen überwiegend um Material, das nicht aus Bundeswehrbeständen stammt. So handelt es sich bei der Handgranate wohl um ein Modell aus dem früheren Jugoslawien.

Der Mannschaftssoldat des Heeres, ein Mannschaftsdienstgrad, ist an einem Standort in Pfullendorf in Baden-Württemberg eingesetzt, wo auch das Ausbildungszentrum Spezielle Operationen seinen Sitz hat. Die Ermittlungen werden aber von einer hessischen Staatsanwaltschaft und dem Landeskriminalamt Hessen geführt. Im Zusammenhang mit dem Einsatz soll mindestens ein weiterer Verdächtiger aus dem Umfeld des Soldaten festgenommen worden sein. Zuletzt machte mehrfach das Kommando Spezialkräfte (KSK) im Zusammenhang mit Munitionsvorfällen Schlagzeilen. So war bei einem Kommandosoldaten aus Sachsen im Garten ein Waffenversteck mit Munition und Sprengstoff gefunden worden. Auf den Fall in Hessen sind die Behörden aber ganz unabhängig von schon laufenden Ermittlungen aufmerksam geworden.

Quelle: DPA

Nortorf: Explosion in Reihenendhaus

In Nortorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde ereignete sich in einem Reihenendhaus am frühen Montagmorgen eine Explosion. Anschließend geriet das Gebäude in Brand. Die Feuerwehr rückte umgehend zu Löscharbeiten aus, wie die Polizei berichtet. Der Hauseigentümer des Reihenhauses werde vermisst. „Sein Aufenthaltsort ist nicht geklärt“, schreibt die Polizei. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar. Ermittlungen können laut Polizei erst aufgenommen werden, wenn das Gebäude wieder betreten werden kann. Es ist schwer beschädigt und könnte einsturzgefährdet sein. Bilder des NDR zeigen etwa, dass eine Außenwand komplett umgestürzt ist.

Quelle: Polizeidirektion Neumünster, NDR

Kobrow: Rund 3000 Schweine sterben bei Brand in Mastanlage

Ein Brand in einer Schweinemastanlage in Mecklenburg-Vorpommern hat einen Millionenschaden verursacht und rund 3000 Tieren das Leben gekostet. In Kobrow in der Nähe von Schwerin brannte eines von drei Stallgebäuden am Sonntag bis auf die Grundmauern nieder, wie die Polizei in Rostock mitteilte. Ein Drittel der dort gehaltenen 9000 Schweine verendete in den Flammen. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens drei Millionen Euro geschätzt. An der Brandbekämpfung seien etwa 110 Feuerwehrleute mit 20 Einsatzfahrzeugen beteiligt gewesen.

Quelle: DPA

Sinsheim: Hunderte Menschen bei Trauermarsch für getöteten 13-Jährigen

Hunderte Menschen haben am Sonntag an einem Trauermarsch für den getöteten 13-jährigen Jungen in Sinsheim teilgenommen. Rund 900 Menschen kamen zu der Versammlung in den Ort bei Heidelberg, wie ein Sprecher der Polizei Mannheim am Sonntag sagte. Die örtlichen Behörden hatten den Trauermarsch als Kundgebung aufgefasst und Auflagen wie Abstandsregeln und eine Maskenpflicht gemacht. Die Veranstaltung sei ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen.

Der 13-Jährige war mutmaßlich nach einer Messerattacke durch einen 14-Jährigen am Mittwoch gestorben. Hinter der Tat des Älteren sollen Eifersuchtsstreitigkeiten um ein zwölfjähriges Mädchen stehen. Der 14-Jährige bestreitet die Tat. Der Fall hatte weit über Sinsheim hinaus für Aufsehen gesorgt und eine Debatte um den Umgang mit Tätern im Alter um die Strafmündigkeit ab 14 Jahren entfacht.

Quelle: DPA

Berlin: Polizeiauto kollidiert mit Straßenbahn

In Berlin ist ein Polizeiauto mit einer Straßenbahn zusammengestoßen. Bei der Kollision am frühen Sonntagmorgen wurde der Fahrer des Wagens am Rumpf verletzt, wie die Polizei mitteilte. Sein Beifahrer und die Tramfahrerin erlitten bei dem Vorfall im Stadtteil Mitte einen Schock.

Das Polizeiauto war den Angaben zufolge mit eingeschaltetem Blaulicht unterwegs. Unklar war zunächst, ob der Wagen bei Rot über die Kreuzung fuhr, an der sich der Unfall ereignete. Die Kreuzung war anschließend für zwei Stunden gesperrt. 

Quelle: AFP

Im Video: Friseure haben wieder geöffnet

Nachrichten aus Deutschland: Mit der Katze im Rucksack: Zehnjährige Mädchen büxen aus und werden per Großaufgebot gesucht

Worms: Hoftor der Polizei beschmiert – Kamera übersehen

Von der Überwachungskamera beobachtet: Ein 23-jähriger Mann hat in der Nacht zum Samstag in Worms ein Hoftor einer Polizeidienststelle mit schwarzer Farbe beschmiert. Der Mann wurde daraufhin von Polizeibeamten festgenommen. Laut Polizei wurden bei ihm Filzstifte sowie eine Spraydose gefunden. Da er sich aggressiv gegenüber den Polizisten benahm und gegen eine Festnahme wehrte, droht dem 23-Jährigen nun ein Strafverfahren.

Quelle: DPA

rös / jek / anb / sve AFP DPA

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