Nachrichten aus Deutschland: Angebliche Schüsse: Großer Polizeieinsatz in Frankfurter Innenstadt

Frankfurt: Großer Polizeieinsatz in Frankfurter Innenstadt

Bei einem Großeinsatz der Polizei in der Frankfurter Innenstadt hat es nach Angaben eines Sprechers Festnahmen gegeben. Über die Hintergründe gab es am Dienstagabend zunächst keine Angaben. Es seien Schüsse gefallen, Tote habe es aber nicht gegeben, sagte der Polizeisprecher. Die Polizei hatte zuvor über Twitter dazu aufgerufen, den Bereich Konstablerwache in der Fußgängerzone zu meiden.

Germering: 25-Jährige bespuckt und getreten – Passanten schauen zu

Aus bisher ungeklärten Gründen hat ein Mann am Sonntagabend in Unterpfaffenhofen bei München eine 25-Jährige zunächst verbal attackiert, bespuckt und später ins Gesicht geschlagen und getreten. Wie die Polizei Germering am Dienstag berichtete, wurden zahlreiche Passanten Zeugen des Angriffs – doch keiner von ihnen kam der jungen Frau zu Hilfe.

Laut Polizei wurde das Opfer bereits in der S-Bahn von dem polizeibekannten Münchner wüst beschimpft und beleidigt. Als die junge Frau ausstieg, sei ihr der alkoholisierte Mann gefolgt. In der Folge spuckte ihr der 33-Jährige vor die Füße und schlug zu. Die Frau stolperte daraufhin eine Treppe hinunter und stürzte auf den Fußweg. Auch danach ließ der offenbar auch unter Drogeneinfluss stehende Mann nicht von der Frau ab. Er trat mehrfach auf die am Boden liegende 25-Jährige ein und schlug mit einer Umhängetasche zu. Erst als sich das Opfer mit einer Flasche wehrte, flüchtete der Angreifer. Die Polizei stellte den Mann wenig später und nahm ihn fest. 

Warum keiner der Passanten der Frau zu Hilfe kam, will die Polizei nun anhand der sichergestellten Videoaufnahmen ermitteln. Bereits jetzt prüft sie, ob sich ein 50-jähriger Zeuge der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht hat. Demnach bat das Opfer den Mann, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen. Sinngemäß soll der darauf entgegnet haben, nichts gesehen zu haben bzw. mit der Sache nichts zu tun haben zu wollen. 

Rosenheim: Erwischter Raser will Blitzer anzünden

Um ein Bußgeld wegen zu schnellen Fahrens zu vermeiden, hat ein Autofahrer eine Blitzeranlage zunächst mit einem Akkubohrer bearbeitet. Anschließend wollte der Raser den Blitzer in Brand setzen. Der 54-Jährige war in der Nacht zu Samstag auf der Autobahn 93 in Richtung Rosenheim mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde unterwegs, als er geblitzt wurde, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. An der Stelle waren 60 Kilometer pro Stunde erlaubt. Er beschädigte nach den Angaben daraufhin die Außenwand des Anhängers, in dem der Blitzer stand, mit einem Akkubohrer. Anschließend wollte er demnach Benzin in den Innenraum füllen und dieses entzünden. 

Da die Anlage regelmäßig kontrolliert wird, wurde der Mann noch bei seinem Versuch durch eine Streifenbesatzung der Polizei festgenommen. Das Benzin wurde sichergestellt. Der Schaden liegt bei etwa 1500 Euro. Sämtliche Ergebnisse der Geschwindigkeitsüberwachung können nach den Angaben ausgewertet werden. Somit werden den Fahrer neben den Folgen der begangenen Straftat auch die eines Geschwindigkeitsverstoßes treffen.

Quelle: DPA

Potsdam: Sechsjährige entführt – Verdächtiger schweigt zu Missbrauchsvorwürfen

Der Mann, der in Potsdam eine Sechsjährige entführt und missbraucht haben soll, hat sich zu den Vorwürfen zunächst nicht äußern wollen. “Er hat die Möglichkeit rechtlichen Gehörs erhalten, hat davon aber bislang keinen Gebrauch gemacht”, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Markus Nolte, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der 58-Jährige werde durch einen Anwalt vertreten.   

Das Amtsgericht Potsdam hatte am Montagnachmittag gegen den 58-Jährigen Haftbefehl erlassen. Der Vorwurf: Er soll die Sechsjährige, die am Samstag in einem Möbelhaus in Potsdam verschwunden war, entführt und sexuell missbraucht haben. Der Vater hatte die Tochter noch im Fahrstuhl gesehen. Anschließend war sie 22 Stunden lang verschwunden. Am Sonntag wurde das Kind weinend auf einem Gehweg im Potsdamer Ortsteil Drewitz gefunden, wo sich auch das Möbelhaus befindet.

Quelle: DPA

Mainz: Mann feiert Haftentlassung – Diebe stehlen all sein Geld

Ein Mann hat in Mainz seine Entlassung aus dem Gefängnis gefeiert und ist danach im Schlaf um seinen ganzen Besitz gebracht worden. Unter anderem sei sein Bargeld weg, teilte die Polizei am Dienstag mit. “Die 700 Euro hatte er sich in der Haft erarbeitet und wollte sie für einen Neustart nutzen.” Der ehemalige Häftling hatte am Wochenende drei Männer am Hauptbahnhof kennengelernt, mit ihnen gefeiert, getrunken und zusammen im Freien übernachtet.

Als der 53-Jährige am nächsten Morgen allein aufwachte, fehlten laut Polizei seine beiden Reisetaschen und das Geld – “sein ganzes Hab und Gut”. Die Namen der drei mutmaßlichen Täter sind unbekannt.

Quelle: DPA

Köln: Mann sticht in Fitnessstudio auf 29-Jährigen ein

In einem Kölner Fitnessstudio ist am Montagabend ein Streit unter zwei Männern völlig eskaliert. Wie unter anderem die “Rheinische Post” unter Berufung auf Polizeiangaben berichtet, stach ein Mann mehrfach auf einen 29-Jährigen ein und verletzte diesen schwer. 

Alarmierte Beamte sperrten das Gebäude in Bayenthal ab und befragten Zeugen. Die Identität des Tatverdächtigen blieb zunächst unklar, eine Fahndung nach dem flüchtigen Mann verlief ohne Erfolg. Dem Bericht zufolge soll der Tat ein Streit zwischen dem 29-jährigen Geschädigten und einem weiteren Mann vorausgegangen sein.

Quelle: “Rheinische Post”

Hahnbach: Wagen kracht in Markttor – Fahrer verbrennt in Wrack

In Hahnbach (Bayern) ist der Fahrer eines Geländewagens am späten Montagabend mit dem mittelalterlichen Markttor am Ortseingang kollidiert und verstorben. Nach dem Zusammenprall sei das Fahrzeug des noch nicht identifizierten Fahrers sofort in Flammen aufgegangen, berichtete die “Mittelbayerische Zeitung”. Für das Unfallopfer kam jede Hilfe zu spät, der Mann verbrannte in seinem Wagen.

Durch das Feuer sei auch der Dachstuhl des historischen Wahrzeichens in Brand geraten, zudem wurden in der Nähe abgestellte Fahrzeuge durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte der Fahrer nach einer leichten Linkskurve die Kontrolle über sein Auto verloren, ehe er in das Markttor krachte. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 300.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum Unfallgeschehen laufen.

Quelle: “Mittelbayerische Zeitung”

Nachrichten von Montag, den 27. Mai

Stuttgart: 22-Jähriger belästigt Polizeianwärterin sexuell

Er hätte ahnen können, dass diese Aktion nicht so gut ankommt: In Stuttgart hat ein 22 Jahre alter Mann eine Polizeianwärterin sexuell belästigt, als diese ihn am Freitagabend kontrollieren wollte. Wie die Bundespolizei am Montag mitteilte, fasste der mit 0,7 Promille alkoholisierte Mann die Anwärterin ans Gesäß und grinste sie daraufhin noch an. Anschließend habe er sein Handeln ohne “jegliche Einsicht für sein Verhalten” gerechtfertigt. Den 22-Jährigen, der in Begleitung von vier weiteren Personen unterwegs war, erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.

Quelle: Bundespolizei Stuttgart

Arnsberg: 50-Jähriger will seinem Kontrahenten mit Messer ins Gesicht stechen

Weil er versucht haben soll, seinen Kontrahenten mit einem Messer zu verletzen, sitzt ein 47-jähriger Bewohner einer Obdachlosenunterkunft in Arnsberg (NRW) seit Samstag in Untersuchungshaft. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war der Tatverdächtige zuvor in die Wohnung eines 50-jährigen Bewohners gestürmt und hatte versucht, diesem mit einem Messer ins Gesicht zu stechen.

Zwei ebenfalls in dem Zimmer anwesende Nachbarn griffen demnach ein und schafften es, den Angriff des 47-Jährigen abzuwehren. Dieser verließ daraufhin die Räumlichkeit und wurde wenig später von den alarmierten Beamten widerstandslos festgenommen. Warum die Männer in Streit gerieten, wird nun ermittelt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis

Stuttgart: Toter Säugling in Wohnung entdeckt – Mutter festgenommen

In einer Wohnung in Stuttgart ist ein toter Säugling entdeckt worden. Die Mutter des zwei Monate alten Mädchens wurde festgenommen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach hatte der Vater des Kindes gegen 2 Uhr nachts den Rettungsdienst alarmiert, nachdem er das leblose Mädchen gefunden hatte.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Kindes feststellen. Die 29 Jahre alte Mutter geriet in Verdacht und wurde noch in der Wohnung festgenommen. Sie soll am Montag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Todesursache und die Hintergründe waren zunächst unklar.

Quelle: AFP

Dortmund: Zug fährt ohne Kind los – Vater zieht drei Mal Notbremse

Weil der Zug mit der Familie abfuhr und sein eineinhalbjähriges Kind allein auf dem Bahnsteig zurückblieb, hat ein Mann in einem Regionalzug zwischen Dortmund und Hagen am Sonntag drei Mal die Notbremse gezogen. Die Bundespolizei hatte das Kind bereits in Obhut genommen, gegen den Mann wird laut Mitteilung von Montag jetzt wegen Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen ermittelt.

Der 23-jährige Mann wollte mit seiner Frau und drei Kindern in Dortmund zusteigen. Die Familie war fast komplett, der Mann verstaute gerade einen Kinderwagen, das anderthalbjährige Kind sollte laut Bundespolizei noch eigenständig zusteigen – da schlossen die Türen. “Das ließ den 23-jährigen Vater verständlicherweise in Panik geraten, weshalb er dann drei Mal die Notbremse betätigte”, so die Bundespolizei. Bahnmitarbeiter hätten da aber bereits mitbekommen, was passiert sei und das Kind an die Bundespolizei übergeben. Der Vater stieg schließlich in Hagen aus und fuhr zurück nach Dortmund, wo er sein Kind wieder in die Arme schließen konnte.

“Auf das mehrmalige Betätigen der Notbremse angesprochen, erklärte der Nigerianer, welcher der deutschen Sprache nicht mächtig ist, dass er sich durch das Zugpersonal nicht ausreichend unterstützt gefühlt habe”, teilte die Bundespolizei mit.

Quelle: DPA

Rhein-Gebiet: Hubschrauber der Stechmückenbekämpfer kaputt – Plage droht

Am Rhein droht eine Mückenplage, weil zwei Hubschrauber der Stechmückenbekämpfer ausgefallen sind. Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) rechnet wegen der Helikopter-Panne mit einer drastischen Verbreitung der lästigen Tiere. Höchstens 50 Prozent der Mückenpopulation am Rhein könnten nun noch abgetötet werden, sagte Kabs-Sprecher Norbert Becker am Montag. Es werde mehrere Wochen dauern, bis wieder Einsätze aus der Luft möglich seien. Bis dahin könne nur zu Fuß bekämpft werden. 

Die nach starken Regenfällen überfluteten Rheinauen bieten derzeit ideale Bedingungen für das massenhafte Schlüpfen von Schnakenlarven. “Das Ausfallen der Hubschrauber ist ein schwerer Rückschlag”, sagte Becker. Rund 80 Prozent der Gebiete mit den Stechmücken-Brutstätten seien nur aus der Luft zugänglich. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen im Norden und das rheinland-pfälzische Bingen im Westen.

Quelle: DPA

Hamburg: Fliegerbombe bei Bauarbeiten entdeckt

Bei Bauarbeiten ist in Hamburg-Harburg am Montagmorgen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. In Abstimmung mit der Feuerwehr sei der Evakuierungsradius auf 200 bis 300 Meter, der Warnbereich auf 500 Meter rund um den Fundort in der Harburger Schloßstraße festgelegt worden, teilte die Polizei via Twitter mit.

Man habe bereits damit begonnen, von der Evakuierung betroffene Anwohner aus ihren Häusern zu holen. Zudem sei in der Schule Kerschensteinerstraße eine Notunterkunft eingerichtet worden, heißt es. Während der S-Bahn-Betrieb nicht von den Sperrungen betroffen ist, muss der Regional- und Fernverkehr während der Entschärfung angehalten werden.

Quelle: Polizei Hamburg

Nachrichten aus Deutschland

Eine Aufnahme von 1979 zeigt den “Frühstückstempel” im Aschaffenburger Schlossgarten, unterhalb dessen die tote Schülerin vor fast 40 Jahren gefunden wurde.

Aschaffenburg: Polizei bringt neuen Wind in einen 40 Jahre alten Mordfall

Fast 40 Jahre liegt der Fall einer getöteten Schülerin zurück, der nun aufgeklärt sein könnte. Die Polizei in Aschaffenburg nahm einen inzwischen 56 Jahre alten Mann fest, der unter dringendem Tatverdacht steht, am 18. Dezember 1979 eine damals 15 Jahre alte Schülerin im Aschaffenburger Schlossgarten getötet zu haben. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Montag mitteilte, war die Leiche des Mädchens am Tag nach dem Mord von Passanten entdeckt worden, die Täterermittlungen blieben aber erfolglos. 

Im Zuge der Überprüfung sogenannter Cold Cases nahm sich die bei der Aschaffenburger Kripo eingerichtete Ermittlungskommission „Altfälle“ auch diesem Fall erneut an. Dabei stießen die Ermittler auf den damals 17-Jährigen, der ein Bekannter des Opfers gewesen sein soll. Die Ermittlungen hätten den Tatverdacht gegen den bereits Mitte Mai festgenommenen Mann erhärtet. Bisher schweige der in Untersuchungshaft sitzende Tatverdächtige. Die Ermittlungen sollten voraussichtlich noch erhebliche Zeit in Anspruch nehmen.     

Quelle: AFP

Frankfurt/Main: Sechsjährige stürzt in den Main und ertrinkt

Ein sechsjähriges Mädchen ist in Frankfurt in den Main gestürzt und ertrunken. Das Mädchen wurde noch in ein Krankenhaus in Offenbach gebracht, wo es allerdings starb, wie eine Sprecherin der Frankfurter Polizei am Montag sagte.    

Den Angaben zufolge fiel die Sechsjährige am Sonntagnachmittag im Stadtteil Fechenheim in den Fluss. Die Hintergründe des Unglücks blieben zunächst unklar.

Quelle: AFP

Echternacherbrück: Alkoholisierte Mutter nachts mit vierjähriger Tochter unterwegs

In Echternacherbrück haben Polizisten am späten Sonntagabend eine starke alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen, die mit ihrer vierjährigen Tochter durch den kleinen Ort im Eifelkreis Bitburg-Prüm (Rheinland-Pfalz) unterwegs war.

Die Beamten stoppten den Pkw der 30-Jährigen und ihrer sechs Jahre älteren Beifahrerin um 23.45 Uhr und stellten dabei schnell fest, dass beide Frauen deutlich unter dem Einfluss von Alkohol standen. Die Vierjährige habe auf dem Rücksitz gesessen, heißt es. Ein Atemalkoholtest ergab bei der Fahrerin und Mutter des Kindes einen Wert von zwei Promille. Sie musste mit zur Blutprobe, ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Quelle: Polizei Wittlich

Köln: Jugendliche sollen mehr als 100 Fahrräder gestohlen und verkauft haben

Wegen dutzendfachen Fahrraddiebstahls ermittelt die Polizei in Köln gegen vier Jungen im Alter von 12 und 15 Jahren. Die minderjährigen Verdächtigen sollen in 18 Monaten mehr als 100 Fahrräder geklaut und im Internet verkauft haben – das hätten erste Vernehmungen ergeben, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Bereits am Dienstag hatten Beamte demnach drei der Jungen in Köln-Junkersdorf mit zwei gestohlenen Fahrrädern erwischt. Im Rucksack eines Zwölfjährigen fanden sie zudem einen Akku-Winkelschleifer, mit dem er nach eigener Aussage die Fahrradschlösser aufgeschnitten hatte.

Einen weiteren Zwölfjährigen, der zunächst vom Tatort geflohen war, identifizierten die Beamten wenig später. Zwei der Jungen sind demnach noch strafunmündig. Eine Strafe könnte dagegen den beiden 15-Jährigen drohen. Nach einer Vernehmung wurden die Jugendlichen ihren Eltern übergeben.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 20. Mai bis 26. Mai 2019 lesen Sie hier:

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