Nach dem Tod von Prinz Philip: Keine Zeit zum Trauern – die Queen arbeitet schon wieder

Nach dem Tod von Prinz Philip Keine Zeit zum Trauern – die Queen arbeitet schon wieder

Queen Elizabeth II.

Queen Elizabeth II. ist schon wieder im Dienst (Archivfoto aus dem Jahr 2020)

© Toby Melville/PA Wire / DPA

Von wegen Trauerzeit: Nur wenige Tage nach dem Tod ihres Ehemanns Prinz Philip ist Königin Elisabeth II. wieder ihren royalen Pflichten nachgekommen – und hat einen Beamten in den Ruhestand verabschiedet.

Noch immer hängen im Vereinigten Königreich die Fahnen auf Halbmast. Nach dem Tod von Prinz Philip, des Ehemanns von Königin Elisabeth II., ist in Großbritannien eine achttägige Trauerphase verhängt worden, die bis zur Beerdigung des Prinzgemahls am kommenden Samstag andauern wird.

Die königliche Familie rief sogar einen Zeitraum von zwei Wochen aus, innerhalb dessen allerdings “weiterhin den Umständen entsprechende Verpflichtungen” nachgegangen werde. Offenbar ist dieser Fall eingetreten. Ausgerechnet die Queen nahm nur vier Tage nach dem Ableben ihres Gatten wieder ihre Amtsgeschäfte auf. Am Dienstag richtete sie die Abschiedszeremonie für einen leitenden Beamten des Hofes aus, den sogenannten Lord Chamberlain. Das berichten mehrere britische Medien.

Der Lord Chamberlain ist der wichtigste Beamte am königlichen Hof. Er kümmert sich um die Ernennung von Führungskräften und um die Kommunikation zwischen Königin und dem House of Lords. Auch die Abstimmung zwischen dem Buckingham Palast und Clarence House, der Residenz von Prinz Charles, läuft über ihn.

Prinz Philip wird in kleinem Kreis beerdigt

Der bisherige Amtsinhaber William Peel ging zwar am 1. April nach 14 Jahren im Amt in den Ruhestand, doch er hat sich noch um die durch Prinz Philips Tod ausgelöste “Operation Fourth Bridge” gekümmert – und auch die für den 17. April geplante Beisetzung vorbereitet.

Die wird wegen der Corona-Bestimmungen nur im kleinen Kreis stattfinden: Lediglich 30 Personen dürfen an der Zeremonie auf Schloss Windsor teilnehmen. Angesichts der großen Familie des Herzogs von Edinburgh dürften dies ausschließlich Familienmitglieder sein. Als einziger Externer wird britischen Medien zufolge Philips langjähriger Privatsekretär Archie Miller-Bakewell erwartet.

Nach dem Tod von Prinz Philip: Keine Zeit zum Trauern – die Queen arbeitet schon wieder

Bakewell könnte zudem eine besondere Rolle bei der Beerdigung zukommen: Da er während der Pandemie wie die Queen auf Schloss Windsor weilte, wäre es ihm als einzigem gestattet, während des Gottesdienstes neben Königin Elisabeth II. zu sitzen. Ihre Söhne und Enkel müssen laut Gesetz Abstand halten, da sie in anderen Haushalten leben.

Verwendete Quelle:“Daily Mail”

che

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